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„Kristalline Wasserbindung“ filmisch erklärt von Sopro

(12.7.2017) Seit vielen Jahren schon werden Fliesenkleber mit „hoher kristalliner Wasserbindung“ angeboten. Sie bieten sich an, wenn neben einer zügigen Festigkeitsentwicklung auch eine schnelle Trocknung gewünscht ist. Wie sich solche Kleber von normalen C2-Klebern unterscheiden und welche positiven Aspekte sie auf den Baustellen mit sich bringen, zeigt ein Test-Video der Sopro Bauchemie - der eigentliche Vergleich beginnt bei 1:02:

Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht

Auf fast jeder Baustelle werden große Mengen an Baustoffen vor dem Einbau mit Wasser angemischt. Das verwendete Wasser bringt eine durchaus erhebliche Baufeuchte in das Gebäude - mit entsprechend langen Trocknungszeiten. Ein ernstes Problem, besonders bei Projekten bei denen die Bauzeit eine wichtige Rolle spielt. Ein großer Vorteil wäre es daher, Baustoffe einsetzen zu können, die nach dem Anmischen und Einbauen durch natürliche Trocknung nur noch wenig Restfeuchte bzw. Überschusswasser an die Raumluft der Baustelle abgeben müssten. Die Lösung sind hier Baustoffe mit besagter „hoher kristalliner Wasserbindung“. Eine Technologie, die sowohl eine schnelle Festigkeit als auch eine schnelle Trocknung erwarten lässt. Sie findet sich u.a. in speziellen, modernen Fliesenklebern, Schnellzementestrichen, Fließspachtelmassen und Vergussmörteln.

Überschusswasser und seine Folgen

Vor allem bei normal erhärtenden Fliesenklebern wirkt das Überschusswasser auch auf das Belagsmaterial über einen längeren Zeitraum ein.

  • Kritisch ist das insbesondere bei verschiedenen Naturwerksteinen und kunsthatzgebundenen Platten, da hier nicht nur farbliche Veränderungen, sondern auch Verschüsselungen oder Haftverbundschäden entstehen können.
  • Zudem dauert es erheblich länger, bis der normal erhärtende Fliesenkleber eine ausreichende Festigkeit entwickelt hat und belastet werden kann.
  • Auch bei den heute üblichen Großformaten mit geringem Fugenanteil brauchen die üblichen Dünnbettmörtel wesentlich mehr Zeit, um ihr Überschusswasser abzugeben und damit einhergehend die notwendige Festigkeit aufbauen zu können.

Anschauliche Side-by-Side Demonstration

Das von Sopro online gestellte Test-Video verdeutlicht sehr anschaulich wie sich der Trocknungsverlauf eines schnell trocknenden Klebers mit hoher kristalliner Wasserbindung gegenüber einem normal trocknenden Kleber unterscheidet. Das Video zeigt dabei einen Versuchsaufbau, bei dem Side-by-Side die Trockenzeit des Sopro VarioFlex Silver, einem Kleber mit hoher kristalliner Wasserbindung, im Vergleich zu einem normalen C2 Kleber gemessen wird. Um dies im Detail beobachten zu können, wurden auf einem abgedichteten Untergrund Feinsteinzeug-Fliesen und in der Mitte eine Glasfliese verlegt. So konnte der Durchtrocknungsprozess optimal beobachtet werden. Nach dem Verlegen der beiden Glasfliesen läuft die Zeit für beide Kleber.

  • Bei dem Sopro VarioFlex Silver mit seiner hohen kristallinen Wasserbindung ist der Trocknungsprozess bereits nach drei Stunden nahezu abgeschlossen und die gewünschte Festigkeit erreicht.
  • Der C2 Kleber zeigt in den ersten 48 Stunden kaum Veränderungen und der Trocknungsprozess dauert an. Selbst nach mehreren Tagen ist die Feuchtigkeit in der Mitte der Fliese weiterhin gut sichtbar, es braucht Wochen bis dieser feuchte Bereich austrocknet ist. Erst nach ca. 24 Tagen ist der Trocknungsprozess bei dem C2 Kleber vollständig abgeschlossen.

Der VarioFlex Silver ist bereits nach drei Stunden ausgetrocknet, weil er über ein ternäres Bindemittelgemisch verfügt. Dies führt dazu, dass ein Großteil des verwendeten Anmachwassers kristallin in die Mörtelmatrix eingebunden wird, so dass der Kleber viel schneller trocknen kann. Der VarioFlex Silver wird aus diesem Grund besonders im Bereich großformatiger Fliesen eingesetzt, also immer dann, wenn eine schnelle Trocknung notwendig ist.

Weitere Informationen zu VarioFlex Silver können per E-Mail an Sopro angefordert werden.

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