Strabag bündelt Baustoffgeschäft unter neuer Dachmarke Roxit
(23.07.2026) Strabag vereint seine Baustoffaktivitäten erstmals unter der neuen europäischen Dachmarke Roxit. Unter dem neuen Namen werden künftig Produktion, Verarbeitung, Veredelung und Recycling von Baustoffen zusammengeführt. Die Versorgung mit Baustoffen entlang der gesamten Wertschöpfungskette soll somit besser abgesichert und Materialkreisläufe stärker geschlossen werden.
Baustoffkompetenz entlang des gesamten Materialkreislaufs
Unter der Marke Roxit werden künftig unterschiedliche Geschäftsfelder zusammengeführt, vom Fugen und Fräsen im Straßenbau über die Betonproduktion bis hin zur Herstellung mineralischer Bau- und Dämmstoffe sowie Recyclinglösungen. Das Unternehmen versteht sich dabei als Partner entlang des gesamten Materialstroms von der Rohstoffgewinnung bis zur Wiederverwertung und dem Einsatz von Sekundärrohstoffen. Strabag-CEO Stefan Kratochwill: „Mit Roxit treten künftig verschiedene spezialisierte Einheiten gemeinsam unter einer klaren Dachmarke auf – vom Fugen und Fräsen im Straßenbau, über die Betonherstellung und Produktion mineralischer Bau- und Dämmstoffe bis hin zu Recyclinglösungen.”
Netzwerk mit über 300 Standorten in Europa
Die neue Baustofforganisation ist in zwölf europäischen Ländern vertreten und betreibt insgesamt 319 Standorte, davon 228 Produktionsstandorte. Rund 3.000 Mitarbeiter arbeiten unter anderem in 116 Betonmischanlagen, mehr als 70 Steinbrüchen, 17 Sand- und Kiesgruben sowie einem Dutzend Anlagen für Bitumenemulsionen und polymermodifizierte Bitumen (PMB). Jährlich produziert Roxit etwa drei Millionen Kubikmeter Beton sowie rund 24 Mio. Tonnen Stein und Kies.
Leopold Leonhartsberger, kaufmännischer Unternehmensbereichsleiter bei Roxit: „Unsere breite Aufstellung ermöglicht uns, Baustoffe verlässlich und planbar bereitzustellen. Das Zusammenspiel aus eigenem Netzwerk, industrieller Leistung und regionaler Verankerung sorgt dafür, dass Baustoffe auch unter schwierigen Marktbedingungen dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden.”
Fokus auf Kreislaufwirtschaft und CO₂-Reduktion
Unter dem Leitbild „ReThinkers of Resources” konzentriert sich Roxit auf Ressourcenschonung, CO₂-Reduktion und den verstärkten Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Eingesetzt werden unter anderem alternative Antriebstechnologien, neue Recyclingverfahren sowie Pilotprojekte für CO₂-reduzierte Betone.
In Steinbrüchen werden Förderbänder zur Energiegewinnung genutzt, Produktionsanlagen zunehmend mit selbst erzeugtem Solarstrom betrieben und dieselbetriebene Maschinen schrittweise auf elektrische Antriebe oder klimafreundlichere Kraftstoffe umgestellt. Darüber hinaus testet das Unternehmen den Einsatz von grünem Wasserstoff für Großgeräte wie Lkw und Radlader. Im Wiener „Reallabor für Nachhaltiges Bauen” untersucht das Unternehmen außerdem alternative Baustoffe wie Hanf, Schafwolle, Lehm und Recyclingmaterialien unter realen Einsatzbedingungen.
Baustoffe, Recycling und Straßenbau aus einer Hand
Das Produktportfolio umfasst klassische Baustoffe wie Beton, Stein, Kies, Bitumen und Bitumenemulsionen sowie innovative Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen. Ergänzt wird das Angebot durch Dienstleistungen wie Fräsen, Fugen und Recycling im Straßenbau. Damit deckt Roxit zentrale Schritte entlang der materialbezogenen Wertschöpfungskette im Bauwesen ab.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
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siehe zudem:
- Bestandsumbau bei Baulinks
- Literatur / Bücher zum Thema Baustoffrecycling bei Baubuch / Amazon.de


