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Anstieg der Erzeugerpreise im Juli 2026

(20.06.2026) Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Juli 2026 um 3,0 % höher als im Juli 2025. Der Anstieg ist vor allem auf gestiegene Preise von Vorleistungsgütern (+5,4 %) zurückzuführen. Die Preise für Energie stiegen ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat.

Preisentwicklung Energie

Preise Juli 2026 gegenüber Juli 2025:

  • Energie gesamt +3,8 %
  • Mineralölerzeugnisse +31,4 %
  • Rohbenzin (Naphtha) +34,6 %
  • leichtes Heizöl +52,0 %
  • Kraftstoffe +29,4 %

Preisentwicklung Vorleistungsgüter

Die Preise für Vorleistungsgüter waren im Juli 2026 insgesamt um 5,4 % höher als im Vorjahresmonat.

Preise Juli 2026 gegenüber Juli 2025:

  • Metalle +12,6 %
    • Edelmetalle +31,8 %
    • Kuper und Halbzeug daraus +28,7 %
    • Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen +4,5 %
    • Betonstahl +5,8 %
  • Chemische Grundstoffe +11,5 %
    • Düngemittel +13,8 %
  • Holz- und Korkwaren +6,6 %
    • Nadelschnittholz +7,7 %
    • Laubschnittholz +2,3 %
    • Pellets, Briketts und Scheite +33,3 %
  • Glas und Glaswaren +1,4 %
    • Flachglas +4,1 %
    • Hohlglas -0,1 %
  • Papier, Pappe und Waren daraus -0,4 %
  • Futtermittel -1,3 %
  • Getreidemehl -2,1 %

Preisentwicklung Investitionsgüter, Gebrauchsgüter und Verbrauchsgüter

Die Preise für Investitionsgüter waren im Juli 2026 um 2,3 % höher als im Vorjahresmonat (+0,2 % gegenüber Juni 2026).

  • Maschinen +2,0 %
    • Kraftwagen und Kraftwagenteile +2,0 %
  • Gebrauchsgüter +2,0 %
  • Verbrauchsgüter -2,3 %, darunter u.a. Nahrungsmittelpreise -4,6 %

 

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