Änderungen zum Jahreswechsel für Energiekunden (2.1.2012)
Mit dem neuen Jahr treten einige Änderungen für Energiekunden in
Kraft. Diese betreffen zum Beispiel den Wechsel des Strom- und Gasanbieters, die
Kennzeichnung von Elektrogeräten im Haushalt oder die Förderung von neuen
Photovoltaik-Anlagen.
Gesetzesnovelle verspricht wichtige Impulse für Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (18.12.2011)
Die Bundesregierung hat am 14.12. den Entwurf des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für eine Novelle des
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes beschlossen. Hierdurch wird die Förderung
hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ausgeweitet, um den Ausbau dieser
Technologie zu beschleunigen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 den Anteil der
Stromerzeugung in KWK-Anlagen auf 25% anzuheben. Derzeit beträgt dieser Anteil
etwa 15%.
BDEW veröffentlicht Zahlen zum Stromerzeugungsmix 2011 (18.12.2011)
Die Erneuerbaren Energien sind im Jahr 2011 im Erzeugungsmix
erstmals an Kernenergie und auch Steinkohle vorbeigezogen und zum
zweitwichtigsten Energieträger bei der Deckung des Strombedarfs aufgestiegen.
Der Anteil der Erneuerbaren stieg in diesem Jahr auf 19,9 Prozent.
EEG-Umlage 2012 steigt moderat (16.10.2011)
Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben am 14.10.
bekannt gegeben, dass die EEG-Umlage 2012 moderat steigen wird. Nachdem die Stromverbraucher im Jahr 2011 für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 3,53 Cent/kWh gezahlt haben, wird sich dieser Betrag im Jahr 2012 wohl auf 3,592
Cent/kWh erhöhen.
BDEW kommentiert Plusminus-Beitrag zur Trinkwasserqualität in öffentlichen Gebäuden (9.8.2011)
Am 2. August strahlte Plusminus einen
Beitrag
zur Keimbelastung im Trinkwasser in öffentlichen Gebäuden aus. Diesen
kommentierte Martin Weyand, Mitglied der Hauptgeschäftsführung und
Hauptgeschäftsführer Wasser und Abwasser beim Bundesverband der Energie- und
Wasserwirtschaft (BDEW), kurz danach folgendermaßen.
Aktuelle BDEW-Zahlen zu Heizungssystemen in Neubau und Bestand (17.4.2011)
Im
Neubau bleibt Erdgas nach der aktuellen BDEW-Erhebung Nummer eins bei den
Heizungssystemen. 50,4 Prozent aller neuen Wohnungen wurden 2010 mit einer
Erdgasheizung ausgestattet. Wärmepumpen hatten einen Anteil von 23,8 Prozent,
gefolgt von Fernwärme mit 13,6 Prozent. Die verbleibenden Anteile entfielen auf
Heizöl (1,8 Prozent), Stromheizungen (ein Prozent) und sonstige Heizungssysteme
(9,4 Prozent, darunter vor allem Holzpellet-Heizungen). Dies teilte der
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am 14.4. auf Grundlage
einer aktuellen Erhebung zu Heizungssystemen in neuen Gebäuden und im Bestand
mit. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 160.000 neue Wohnungen gebaut.
Energieversorgung nutzt rund 19 Milliarden Kubikmeter Kühlwasser (22.3.2011)
Die
Vereinten Nationen haben im Juli 2010 den Zugang zu sauberem Wasser und zur
Sanitärversorgung als Menschenrecht anerkannt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
anlässlich des Weltwassertages am 22.März 2011 mitgeteilt hat, werden in
Deutschland mehr als 32 Milliarden Kubikmeter Frischwasser im Jahr für die
öffentliche und nichtöffentliche Wasserversorgung gewonnen. Davon verwenden die
privaten Haushalte knapp 4 Milliarden Kubikmeter (11%) und die Industrie 27
Milliarden Kubikmeter (82%). Rund 19 Milliarden Kubikmeter und damit der
überwiegende Anteil des industriell genutzten Frischwassers (72%) werden von
Betrieben der Energieversorgung als Kühlwasser eingesetzt.
Verbände präsentieren neues Branchenbild der Wasserwirtschaft (22.3.2011)
Mit dem neuen Branchenbild legt die Wasserwirtschaft bereits zum dritten Mal ein umfangreiches Gesamtbild der Wasser- und Abwasserbranche in Deutschland vor. Die herausgebenden Spitzenverbände wollen mit dem Bericht den Leistungsstand und die wirtschaftliche Effizienz der Wasserwirtschaft dokumentieren.
"Wasser für die Städte" - Motto des Weltwassertages 2011 (22.3.2011)
Am
22. März 2011 findet der internationale Weltwassertag statt. Mit dem
Thema "Wasser für die Städte - Antwort auf die urbane Herausforderung" lenkt die
UNO die Aufmerksamkeit dieses Jahr auf die Auswirkungen des rasanten
Städtewachstums, der Industrialisierung und die Unsicherheiten durch den
Klimawandel, Konflikte und Naturkatastrophen auf die städtischen Wassersysteme.
Musterhaushalt mit drei Personen zahlt 72,77 Euro im Monat für Strom (13.3.2011)
Staatliche
Steuern und Abgaben sind auf ein neues Rekordhoch geklettert und haben
inzwischen einen Anteil von rund 46 Prozent am Strompreis eines
durchschnittlichen Haushaltes erreicht. Im vergangenen Jahr betrug dieser Anteil
noch 41 Prozent. Ein Musterhaushalt mit drei Personen und einem Jahresverbrauch
von 3.500 Kilowattstunden zahlt für seine Stromrechnung inzwischen 72,77 Euro im
Monat. Der Anteil der Strombeschaffung und des Vertriebs liegt aktuell bei etwa
34 Prozent; der Anteil der Netzentgelte beträgt im Durchschnitt rund 20 Prozent.
Das hat eine Untersuchung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft
(BDEW) ergeben, bei der die Veränderungen aller Stromprodukte inklusive
Sondertarife betrachtet wurden.