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Bundesregierung stellt zusätzlich jährlich 160 Millionen Euro für Sanierung im Gebäudebereich bereit

(7.5.2003) Die Bundesregierung stellt zusätzlich 160 Millionen Euro jährlich für Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebereich bereit. Damit würden die Fördermöglichkeiten in diesem Bereich erheblich erweitert. U. a. wird die Förderung der erneuerbaren Energien ausgebaut und der Austausch von Kohle-, Öl- und Gasöfen künftig als Einzelmaßnahme gefördert. Die Gelder werden von der KfW vergeben. Der Vertrag zwischen der Bundesregierung und der KfW wurde heute unterzeichnet.

Die Bundesregierung stellt seit 2001 im Rahmen ihres Klimaschutzprogramms insgesamt 1 Mrd. Euro Haushaltsmittel bis 2005 für Klimaschutzmaßnahmen im Wohngebäudebestand bereit. Mit diesen Mitteln bietet die KfW über das CO₂-Gebäudesanierungsprogramm langfristige, zinsgünstige Darlehen für Investitionen zur CO₂- Minderung und zur Energieeinsparung in Wohngebäuden an. Bisher konnten mehr als 27.000 Kredite mit einem Volumen von über 1,4 Mrd. Euro vergeben werden. Aus dem Aufkommen der Ökosteuer werden nun zusätzlich 160 Mio. Euro jährlich bereitgestellt, damit stehen bis 2005 pro Jahr 360 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Ausweitung des Programms umfasst folgende Förderkomponenten:

  • Bei der energetischen Sanierung von vor 1979 errichteten Wohngebäuden, die das Ziel hat, denselben zulässigen Primärenergiebedarf wie bei Neubauten nach der Energieeinsparverordnung zu erreichen, kann künftig eine Teilschuld in Höhe von 20 Prozent der Darlehenssumme erlassen werden.
  • Der Austausch von Heizungen (Gas-, Öl- und Kohleeinzelöfen, Kohlezentralheizungen sowie Nachtspeicherheizungen) und der Ersatz von alten Standardkesseln durch Brennwertkessel in Kombination mit Solarkollektoranlagen werden als Einzelmaßnahme gefördert.
  • Die Errichtung oder der Ersterwerb von KfW-Energiesparhäusern 40 (d. h.: Jahresprimärenergiebedarf nicht mehr als 40 kWh/m2) einschließlich Passivhäusern wird gefördert (Energiesparhaus 60 wird weiterhin im KfW-Programm zur CO₂-Minderung gefördert).
  • Verbesserte Förderung (im Maßnahmenpaket 4) für Maßnahmen, die eine jährliche CO₂-Einsparung zwischen 30 und 35 kg/m2 bzw. zwischen 35 und 40 kg/m2 Gebäudenutzfläche erbringen.

Interessenten können ihre Anträge für das Programm ab sofort bei der Hausbank stellen.

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