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GEFMA und ECORE vernetzen ihre Bewertungsmodelle


  

(21.2.2022) Brückenschlag zwischen Facility- und Asset-Management: Der Deutsche Verband für Facility Management (GEFMA ) und der ESG-Circle of Real Estate (ECORE) haben eine Kooperation vereinbart. Kern der Zusammenarbeit ist die aktive Gestaltung und Umsetzung des brancheweiten ESG-Scoring-Modells aus dem Blickwinkel des FM. Dazu gehört die Entwicklung einer Schnittstelle zwischen dem Auditierungsprozess SustainFM von GEFMA und dem ESG-Scoringmodell von ECORE.

Mit SustainFM zertifiziert GEFMA den nachhaltigen Betrieb von Immobilien. Jetzt können die in diesem Prozess digital erfassten und TÜV-geprüften Nachhaltigkeitsdaten der zertifizierten Gebäude direkt ins Scoring-System von ECORE einfließen, welches wiederum die relevanten Taxonomie-Kriterien des Pariser Klimaschutzabkommens und des EU-Green-Deals abbildet. Stakeholder wie Immobilieninvestoren, -verwalter oder -betreiber können dann anhand eines Prozentwertes von null bis 100 erkennen, wie gut eine Immobilie die Klima-Ziele und ESG-Kriterien erfüllt. „Dazu sind die Daten aus dem Facility Management ein entscheidender Faktor, um die nachhaltige Performance einer Immobilie ganzheitlich und transparent bewerten und steuern zu können“, erklärt Annelie Casper, stellvertretende Geschäftsführerin von GEFMA.

Die durch die Kooperation von GEFMA und ECORE erzeugten Bewertungen der Nachhaltigkeitssituation von Immobilien sind nicht nur eine relevante Entscheidungsgrundlage für das Asset Management, sie sind künftig auch wichtige Parameter zum transparenten Nachweis, ob eine Immobilie die Taxonomie-Kriterien der Europäischen Union erfüllt.

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