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BASt-Bericht B170: Feuerverzinken ist ein dauerhafter Korrosionsschutz für Stahlverbundbrücken


  

(24.5.2022) 2021 ist der Bericht B170 der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erschienen. Er trägt den Titel „Feuerverzinken als dauerhafter Korrosionsschutz für Stahlverbundbrücken“ und kommt zu dem Ergebnis, dass die Feuerverzinkung „eine praxistaugliche, dauerhafte, kostengünstige und robuste Korrosionsschutzlösung für Stahlverbundbrücken“ darstellt.

Der Bericht B170 nimmt Bezug auf Deutschlands erste Verbundbrücke mit feuerverzinkten Stahlträgern, die als Pilotprojekt im Sommer 2016 errichtet wurde. Es handelt sich hierbei um ein Überführungsbauwerk über die A 44 bei Kassel. Die praktischen Erfahrungen bei der Planung, Ausführung und Errichtung der Brücke bilden den Schwerpunkt des Berichtes, der Bauherren, Planern und Ausführenden als roter Faden für Folgeprojekte dienen soll:

Feuerverzinkte Brücke überspannt die Autobahn 44 bei Kassel. (Foto: DEGES/Frank Zerbst) 

Beginnend mit den Themen Forschungsarbeiten zum Feuerverzinken im Brückenbau und Informationen zum Feuerverzinkungsprozess geht der Bericht sehr ausführlich auf die Entwurfsplanung des Pilotbauwerks ein und beleuchtet hier vor allem feuerverzinkungsrelevante Aspekte wie die Auswahl der Profile und Stahlwerkstoffe für die Brü­cken-Hauptträger sowie Bauteilabmessungen und Einzelgewichte, aber auch die Lage der Stöße. Daran schließt sich das Kapitel Ausschreibung und Vergabe sowie sehr detailliert behandelt das Kapitel Konstruktion und Ausführungsplanung an. Wichtige praxisrelevante Tipps für kommende Brückenbauprojekte mit feuerverzinktem Stahl gibt das Kapitel Empfehlungen für zukünftige Anwendungen.

Frisch verzinkt: Träger der Brücke in der Verzinkerei. (Foto © Institut Feuerverzinken) 

Zu den Autoren des Berichtes gehören unter anderem Prof. Dr. Dieter Ungermann, Lehrstuhl für Stahlbau an der Technischen Universität Dortmund, Heinz Friedrich, Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Peter Lebelt, Institut für Korrosionsschutz Dresden, Frank Ansorge und Stefan Franz, beide Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH.

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