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Schörghuber: Spezialholztüren für Schulanlage Allmend in Zürich

(15.2.2024) Was dem „Greencity”-Nachwuchs geboten wird, entspricht so gar nicht jenen Neubauten, die in Deutschland sehr oft üblich sind und erfüllt zugleich die vorgegebenen energetischen und gesellschaftspolitischen Ziele der Siedlung. Wo sonst ein großer Pausenhof für Abstand zwischen Schule und Stadt sorgt, führen das enge Grundstück in der „Greencity” und die ungewöhnliche Positionierung fast automatisch zu unorthodoxen Lösungen.

Im geschlossenen Teil des schmalen Gebäudes sind die Unterrichtsräume untergebracht, sowie Mensa und Betreuung, Kindergarten, Räume für die Heilpädagogische Schule und das Musikkonservatorium, eine Turnhalle und ein Gymnastikraum. Eine öffentliche Wendeltreppe führt zum Dachgeschoss. Was unten fehlt, wird oben geboten: ein allgemein zugänglicher Bolzplatz und ein Garten. Die in die weiße Stahl-Glas-Konstruktion integrierten Photovoltaik-Elemente dienen gleichzeitig als Wetterschutz.

Die Fassade des Schulhauses Allmend. (Bild: Schörghuber) 

Strahlend weiß

Die Baukonstruktion des Entwurfs orientiert sich an den energetischen Vorgaben, die für das gesamte Quartier gelten. Im Untergeschoss und in den Treppenhauskernen wurde recycelter Sichtbeton für das Tragwerk verwendet. Die Klassenräume, Flure und die Sporthalle wurden schnell aus vorgefertigten Holzmodulen in Systembauweise errichtet. Zusammen mit den weißen Wand- und Fassadenelementen bilden die beiden sichtbar eingesetzten Baustoffe eine einheitliche Gestaltung. Die Türen des Herstellers Schörghuber, ausgeführt in Weiß (Weißlack 9010), sind ebenfalls Teil der Raumkomposition.

Oberlichter ergänzen die Schörghuber Türen zu den Klassenzimmern. (Bild: Schörghuber) 

Bullaugen

Ein gestalterisches Merkmal sind die Lichtausschnitte in den Türen, deren kreisförmige Form sich im gesamten Schulgebäude in zahlreichen runden Fenstern wiederfindet. In den Türen der Verkehrsbereiche ermöglichen in der Regel drei solcher „Bullaugen” einen Sichtkontakt zwischen den Nutzern auf beiden Seiten der Tür. Andere wichtige Verbindungstüren sowie Türen zu Klassenräumen verfügen über ein erhöht angebrachtes „Bullauge”, während Türen zu Nebenräumen ohne Lichtausschnitte ausgestattet sind.

Die Einheitlichkeit der Türen war eine wesentliche Voraussetzung für die Gestaltung der Trennwände zwischen den Fluren und den Klassenzimmern. Es wurden ein- und zweiflügelige Türen, feste Seitenteile und Oberlichter von Schörghuber verwendet, die teilweise Schallschutzfunktionen aufweisen und in einigen Bereichen eine Gesamthöhe von 5 m erreichen. Dadurch konnte die Offenheit und Durchlässigkeit realisiert werden, die auch das unkonventionelle Gesamtkonzept der Schulanlage Allmend prägt.

Bautafel

  • Standort: Greencity-Areal, Zürich, Schweiz
  • Bauherr: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten, Schweiz
  • Architekt: Studio Burkhardt, Zürich
  • Bauingenieur: Pirmin Jung Holzbauingenieure
  • Verarbeiter: Strasser AG, Thun
  • Schörghuber Produkte: Sporthallentüren 2-flügelig, Vollspanntüren, EI30 Brandschutztüren, EI30 Brand-/Schallschutztüren Rw = 32 dB, Massivholzstockzargen, Schallschutz-Festverglasung

Weitere Informationen können per E-Mail an Schörghuber Spezialtüren KG angefordert werden.

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