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ift-Sonderschau „Protect Buildings” auf der BAU 2027 angekündigt

(24.04.2026) Pandemien, Naturereignisse und geopolitische Entwicklungen führen zu veränderten Anforderungen an Gebäude und Infrastruktur. Aspekte wie Widerstandsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit sowie Reparierbarkeit gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig ergeben sich im Zuge der Kreislaufwirtschaft neue Anforderungen an Konstruktion, Nutzung und Rückbau von Bauprodukten.

Vor diesem Hintergrund kündigt das ift Rosenheim für die BAU 2027 in München die Sonderschau „Protect Buildings” an. Die Präsentation soll vom 11. bis 15. Januar 2027 in Halle B3 (Stand 501/502) in Zusammenarbeit mit der Messe München und weiteren Ausstellern stattfinden. Gezeigt werden Technologien und Bewertungsansätze zum Schutz von Gebäuden vor klimatischen Einflüssen und physischen Risiken. 

Die ift-Sonderschau „Protect Buildings” präsentiert klimaresiliente und krisensichere Bauprodukten, die Gebäude und Infrastruktur gegen Wetterextreme und physische Angriffe schützen. (Foto: ift Rosenheim) 

Regulatorische Entwicklungen, etwa im Bereich kritischer Infrastrukturen, führen zu steigenden Anforderungen an die Resilienz von Gebäuden und Bauprodukten. Dabei wird ein sogenannter „All-Gefahren-Ansatz” verfolgt, bei dem unterschiedliche Risikoszenarien berücksichtigt werden, darunter Wetterextreme, technische Ausfälle und vorsätzliche Eingriffe.

Besondere Bedeutung kommt Gebäuden und Infrastrukturen mit hoher funktionaler oder wirtschaftlicher Relevanz zu. Schäden können weitreichende Folgen haben und führen häufig zu Sanierungsmaßnahmen, bei denen auch Anforderungen an Energieeffizienz und Emissionsreduktion berücksichtigt werden.

Für die Sonderschau werden Exponate mit folgenden Eigenschaften gesucht:

  • klimaresiliente Bauprodukte mit erhöhtem Schutz gegenüber Wetterextremen wie Hochwasser, Hagel oder Hitze
  • Bauprodukte mit Schutzfunktionen gegen physische Einwirkungen wie Einbruch, Vandalismus oder Sabotage
  • Lösungen für serielles und vereinfachtes Bauen (z. B. Gebäudetyp E)
  • Systeme für Gebäudeautomation und Smart-Home-Anwendungen
  • digitale Planungswerkzeuge sowie Lösungen im Kontext des digitalen Produktpasses
  • KI-Anwendungen, etwa für Planungs- oder Materialdatenbanken
  • Bauprodukte mit Fokus auf Ressourceneffizienz, Energieeinsparung und CO₂-Reduktion sowie Eignung für einen sortenreinen Rückbau
  • Verfahren zur Zertifizierung und Bewertung nachhaltiger Bauprodukte

Die Sonderschau greift damit zentrale Themen der BAU 2027 auf, darunter Ressourceneffizienz, Klimaanpassung, Digitalisierung und veränderte Anforderungen an den gebauten Lebensraum. Ergänzend sind digitale Informations- und Anwendungsmöglichkeiten vorgesehen.

Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen für die Einreichung von Exponaten sind unter ift-rosenheim.de/messen/bau-2027 verfügbar.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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