Kärcher Kultursponsoring: Reinigung der Kapelle am Mont-Saint-Michel
(22.05.2026) Kärcher übernimmt die restauratorische Reinigung der Kapelle Saint-Aubert am Fuß des Unesco-Welterbes Mont-Saint-Michel. Die Maßnahme ist Teil seines Kultursponsorings und für die Eigentümerin, die Gemeinde Mont-Saint-Michel, kostenlos.
Dampfreinigung schont die historische Substanz
Die Außenbereiche - Treppen, Mauern, Dach und die Statue des Heiligen Aubert - reinigen Kärcher-Techniker mit Heißwasser-Hochdruckreinigern in der Dampfstufe. Der Druck liegt bei 0,5 bis 1 bar, die Dampftemperatur auf der Steinoberfläche bei 95 °C. Auf Chemie wird vollständig verzichtet. Die hohe Temperatur tötet Samen und Sporen in den Gesteinsporen ab und verzögert so den erneuten biologischen Bewuchs. Ziel ist es, die ursprüngliche Farbe des Granits und der Schieferplatten freizulegen, damit der Zustand der Substanz für die anschließende Restaurierung beurteilt werden kann.
K-Mop 46 für den Innenbereich
Für die Mosaikfliesen im Inneren der Kapelle kommt die handgeführte Scheuersaugmaschine K-Mop 46 zum Einsatz. Das kompakte Gerät eignet sich durch seine Wendigkeit für den beengten Kapellenraum und reinigt die Bodenflächen gründlich und materialschonend.
„Die Kapelle Saint-Aubert ist ein Juwel unseres Erbes, das eine ganz besondere Aufmerksamkeit verdient. Wir begrüßen die Initiative von Kärcher, dieses geschichtsträchtige Bauwerk mit modernster Technik zu pflegen und so einen wertvollen Beitrag zu seiner Bewahrung für zukünftige Generationen zu leisten”, erklären Thomas Velter und Jacques Bono, Generaldirektor der öffentlichen Einrichtung Mont Saint-Michel und Bürgermeister von Mont-Saint-Michel.
„Wir sind stolz darauf, unsere Expertise in den Dienst dieses außergewöhnlichen Ortes zu stellen, der jährlich fast 3 Millionen Besucher anzieht”, ergänzt Nick Heyden, Reinigungsexperte von Kärcher und verantwortlich für die Durchführung der Aktion. „Im Laufe der Zeit hat sich eine Menge biologischer Bewuchs auf der Kapelle angesammelt. Mit der Reinigung im restauratorischen Sinne entfernen wir die oberflächlichen Verschmutzungen, so dass die ursprüngliche Farbe des Granitsteins am Mauerwerk und der Schieferplatten auf dem Dach wieder zum Vorschein kommt und für die anschließende Restaurierung genauer untersucht werden kann. So wollen wir einen wichtigen Beitrag zum langfristigen Erhalt dieser bedeutenden Welterbestätte leisten.”
Zweiphasiges Projekt bis 2027
Die Kärcher-Reinigung bildet den Auftakt eines zweiphasigen Projekts. In der zweiten Phase, geplant für 2026–2027, führen Denkmalfachleute Ausbesserungsarbeiten an Mauern und Dach durch und konservieren Altarbild sowie historische Glasfenster.
Danach soll die Kapelle wieder öffentlich zugänglich sein - für Besucher geführter Touren.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
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