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Paschal liefert Trapezträger-Rundschalung für Wasserturm in Luxemburg

(09.09.2026) Das Luxemburger Stadtviertel Kirchberg wächst, und mit der Einwohnerzahl steigt auch der Trinkwasserbedarf. Um die Versorgung der Bewohner sowie zahlreicher europäischer Institutionen und des Hospital Kirchberg langfristig sicherzustellen, wurde am höchsten Punkt des Stadtteils ein neuer Wasserturm errichtet. Für die Betonarbeiten kam die Trapezträger-Rundschalung von Paschal zum Einsatz.

Die Trapezträger-Rundschalung von Paschal wurde beim Bau des Wasserturms in Kirchberg als Kletterschalung verwendet. (Bild: Paschal) 

Runde Formen als Leitidee des Entwurfs

Aus einem Architektenwettbewerb ging ein Entwurf hervor, der konsequent auf runde Bauwerksformen setzt. Dies betrifft sowohl die beiden Speicherbecken als auch die großen Stützen, auf denen die Speicher und Betriebsräume ruhen. Das Erscheinungsbild wird durch die unterschiedlichen Durchmesser der Bauteile und eine Holzverkleidung geprägt, deren Farbgebung an die umgebende Waldlandschaft angepasst ist.

Im Verhältnis zu den großen Behältern wirken die beiden Stützen relativ schlank. Als Zylinder haben sie dennoch Innendurchmesser von 2,80 m bzw. 4,22 m und Wandstärken von 35 cm bzw. 30 cm. Die Stützen dienen gleichzeitig der Erschließung: In der kleineren Stütze befindet sich ein Aufzug, in der größeren ein Treppenhaus.

Für die unterschiedlichen Durchmesser bot die Paschal-Rundschalung eine passende Lösung. Durch ihren speziellen Schalhautaufbau lässt sie sich stufenlos für Innendurchmesser von 2,00 m bis 5,00 m einstellen.

Kletterschalung für 50 m Bauhöhe

Bis zur Oberkante der Speicherbecken war eine Höhe von 50 m zu realisieren. Die Schalung wurde deshalb als Kletterschalung mit Arbeitsbühnen auf der Innen- und Außenseite eingesetzt. Bei einer Schalhöhe von 4,50 m waren zwölf Klettertakte erforderlich. Beide Türme wurden dabei gleichzeitig geklettert.

Eine Klettereinheit bestand aus drei Ebenen: der Betonierbühne, der Arbeitsbühne mit Kletterkonsolen und aufgestellter Schalung sowie dem Nachlaufgerüst. Alle Ebenen waren miteinander verbunden, sodass je Klettereinheit nur ein Kranhub erforderlich war, um die Einheit nach oben umzusetzen. Die Anker für den folgenden Betonierabschnitt wurden im vorherigen Takt einbetoniert.

Um den kreisförmigen Belag vollständig zu schließen und die erforderliche Arbeitssicherheit zu gewährleisten, waren beim kleineren Durchmesser vier, beim größeren sechs Bühnen erforderlich. Zum Auf- bzw. Abstieg zwischen den Bühnen waren Leitern mit integrierten Rückenschutzkörben festmontiert.

Eine Klettereinheit bestand grundsätzlich aus drei Ebenen, der Betonierbühne, der Arbeitsbühne mit Kletterkonsolen und Belag inkl. aufgestellter Schalung und dem Nachlaufgerüst. (Bild: Paschal) 

Hebebühnenträger für beengte Platzverhältnisse

Für die beengten Platzverhältnisse auf der Innenseite wurde der Paschal-Hebe­bühnen­träger eingesetzt. Als Systembauteil lässt dieser sich durch verschiedene Komponenten auf unterschiedliche Längen anpassen und auch für einen kreisförmigen Grundriss einsetzen. Mehrere Träger werden nebeneinander montiert und mit einem durchgehenden Belag versehen, auf dem die Schalung aufgestellt und bedient wird. Auch hier kann ein Nachlaufgerüst eingehängt werden.

Arbeitssicherheit und Witterungsschutz

Für die notwendige Arbeitssicherheit und einen erhöhten Witterungsschutz wurde eine rundum geschlossene Einhausung installiert. Bei der statischen Auslegung konnte Paschal die zusätzlichen Windlasten auf das umlaufende Windshield aufnehmen, ohne zusätzliche Kletteranker einsetzen zu müssen. Dies war für den Bauunternehmer die wirtschaftlichste Variante.

Weitere Informationen können per E-Mail an Paschal-Werk angefordert werden.

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