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EU-Kommission stuft acht deutsche Vorhaben als „Strategisches Projekt der EU” ein

(13.10.2026) Die Europäische Kommission hat in der zweiten Auswahlrunde am 12. Oktober 2026 insgesamt 46 Rohstoffprojekte in der EU als Projekte nach dem Critical Raw Materials Act (CRMA) anerkannt. Acht deutsche Vorhaben erhielten dabei den Status als „Strategisches Projekt der EU”. Die Einstufung soll unter anderem Genehmigungsverfahren beschleunigen und die Finanzierung der Projekte erleichtern.

Bei der Europäischen Kommission waren insgesamt 161 Bewerbungen eingegangen. In der ersten Auswahlrunde im Jahr 2025 wurden bereits 60 Projekte eingestuft, davon 47 in der EU und 13 in Drittstaaten. Drei dieser Projekte stammten aus Deutschland.

46 Projekte in der zweiten Auswahlrunde anerkannt

Schwerpunkte bei Lithium, Recycling und Titan

Die nun ausgewählten Vorhaben unterstützen strategisch wichtige Wertschöpfungsketten, darunter die Produktion von Batterien und Permanentmagneten. Die acht deutschen Projekte umfassen folgende Bereiche:

  • Gewinnung und Verarbeitung von Lithium in Sachsen und Sachsen-Anhalt
  • Recycling von Kupfer, Lithium und Batterien in Nordrhein-Westfalen
  • Recycling von Permanentmagneten in Baden-Württemberg
  • Verarbeitung von Titan in Hessen

Statuschancen

Die Anerkennung als strategisches Projekt der EU ermöglicht kürzere Genehmigungsverfahren. Für Vorhaben zur Rohstoffgewinnung ist eine Höchstfrist von 27 Monaten vorgesehen. Bei Projekten zur Verarbeitung und zum Recycling strategischer Rohstoffe beträgt sie 15 Monate. Der Status kann zudem die Finanzierungschancen verbessern und damit die Umsetzung der Projekte unterstützen.

Projektübersicht

Informationen sowie eine interaktive Karte mit den ausgewählten strategischen Projekten stellt die Europäische Kommission unter single-market-economy.ec.europa.eu bereit.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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