100 Pilothaushalte für Smart Metering-Praxistest gesucht (10.12.2009)
Vernetzte
Verbrauchszähler oder Energieberatungen im Internet ermöglichen Verbrauchern,
ihre Energiekosten und CO2-Emissionen zu
senken. Doch wie viel sparen Haushalte mit Hilfe moderner Energiesparsysteme?
Und wie bewähren sich die Neuentwicklungen im Alltag? Diese Fragen soll ein
bundesweiter Praxistest beantworten, der von der gemeinnützigen
Beratungsgesellschaft co2online und dem Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES)
realisiert wird. Das Bundesumweltministerium fördert den Praxistest.
Biomasse hat das Zeug zur neuen Nummer eins der Regenerativen (2.6.2004)
Windräder und Solaranlagen - das hat oft jeder
im Kopf, der an erneuerbare Energien denkt. Das größte Potenzial bietet aber ein
anderer Energieträger: die Biomasse. Sie kann bis 2030 gut 14 Prozent des
deutschen Energiebedarfs decken, so viel wie Braun- und Steinkohle zusammen.
Und: Klima- und Naturschutz sind dabei keine unvereinbaren Ziele. Zudem hat die
Förderung erneuerbarer Energien sehr positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.
Es könnten bis 2030 netto über 200.000 Jobs geschaffen werden. Vor allem für den
strukturschwachen ländlichen Raum bestehen hier große Chancen, mit der
Bereitstellung von Bioenergie neue Beschäftigungsfelder zu erschließen. Das sind
die zentralen Ergebnisse eines vom Bundesumweltministerium geförderten und vom
Öko-Institut e.V. geleiteten Projektes. Die neue Studie betrachtet Chancen und
Potenziale der Biomasse und ist jetzt, rechtzeitig vor der Internationalen
Konferenz für Erneuerbare Energien, abgeschlossen worden.