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Kindersichere Treppen im System

(11.8.2017) Für kleinere Kinder ist das ganze Zuhause mitunter ein einziger Abenteuerspielplatz: Da werden aus Betten Trampolins, aus Schränken sichere Verstecke und aus dem Treppenhaus ein Kletterpark - mit der womöglich größten Umfallgefahr. Um Unfällen beim Spielen und Toben vorzubeugen, ist es deshalb besonders wichtig, Gefahrenstellen rund um Treppen zu entschärfen.

Treppenschutzgitter

Die effektivste Vorrichtung, um Treppen für Kinder sturzsicher zu machen, sind Treppenschutzgitter. Sie sind - passend zur jeweiligen Treppe  - in Holz, Metall oder Kunststoff, in unterschiedlichen Maßen sowie mit diversen Schließmechanismen erhältlich. Bei der Befestigung kann in der Regel zwischen einfachem Klemmen oder festem Verschrauben gewählt werden. Für welche Variante sich Eltern auch entscheiden: Die Verankerung sollte so stabil wie eben möglich sein, um auch rabiaten Beanspruchungen standhalten zu können. Da Kinder ihre Umgebung gerne anfassen oder gar einer Geschmacksprobe unterziehen, sollten die Materialien des Gitters natürlich auch absolut schadstofffrei sein.

Bei der Installation eines Schutzgitters gibt es einiges zu beachten. Die Treppen-Profis von Stadler Treppen beispielsweise raten:

  • Das Gitter muss auf jeden Fall mit dem Siegel für geprüfte Sicherheit (GS-Zeichen) ausgezeichnet sein.
  • Die neue Schutzvorrichtung sollte einige Mindestanforderungen, festgehalten in der DIN-Norm DIN EN 1930 („Artikel für Säuglinge und Kleinkinder - Kinderschutzgitter - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“) erfüllen. Gemäß dieser Vorgaben ...
    • muss das Gitter mindestens 65 cm hoch sein,
    • darf bis zu dieser Höhe keine Auftrittsmöglichkeit bieten und
    • sollte noch vor der ersten Treppenstufe montiert werden, damit auch sportliche Babys und Kleinkinder keine Chance haben , darüber zu klettern.
  • Um ein Durchrutschen zu vermeiden, dürfen Zwischenräume zu Wänden oder Fußboden sowie zwischen den Sprossen maximal 65 mm betragen.
  • Außerdem bietet ein zusätzlich angebrachtes Fangnetz zusätzliche Sicherheit (im Bild unten).
  • Kanten oder Ecken, an denen sich die Kleinen stoßen könnten, sind vollständig abzudecken oder abzurunden.
  • Zudem sollte es keine Stellen am Schutzgitter geben, an denen sich Kinder bei der Erforschung der Umweld Händchen oder Füßchen quetschen oder einklemmen könnten.
  • Der Verschlussmechanismus muss so konstruiert sein, dass ihn ein Kind nicht alleine öffnen kann. Ein Erwachsener sollte das Gitter allerdings mit einer Hand öffnen und auch wieder schließen können.

alle Fotos © StadlerTreppen

Treppengeländer nicht vergessen

Waagerecht verlaufende Geländerstäbe laden kleine Kletterer förmlich zum Erklimmen ein. Mit dem Anbringen eines speziellen Schutznetzes lässt sich dieser Gefahrenbereich absichern. Wenn das Erscheinungsbild des Treppengeländers nicht unwichtig ist, erfüllen Plexiglasscheiben oder feste Kunststoffplanen denselben Zweck. Sie lassen sich zudem leicht anbringen und auch spurlos wieder entfernen, sobald sie nicht mehr benötigt werden.

Weitere Informationen zu sicheren Treppen können per E-Mail an StadlerTreppen angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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