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bildungsmonitoring.de: Viele junge Menschen studieren gerne heimatnah

Wappen der 16 Bundesländer
  

(18.6.2013) Im Wintersemester 2011/12 studierten in sieben von insgesamt 223 Landkreisen beziehungsweise kreisfreien Städten mit Hochschulstandorten mehr als 50% der Studie­renden in dem Kreis, in dem sie auch ihre Hochschulzugangs­berechtigung erworben hatten. Unter diesen sieben Kreisen war der Anteil in Berlin (59,3%), München (59,1%) und Ham­burg (58,8%) am höchsten. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitgeteilt hat, lag er auch in Kiel (54,9%), Saarbrücken (54,3%) und Regensburg (51,9%) sowie im Landkreis Gießen (51,2%) über der 50-Prozent-Marke. Die Entscheidung für ei­nen Studienort ist unter anderem von dem Hochschulangebot vor Ort sowie von der Attraktivität und Erreichbarkeit von Hochschulstandorten in angrenzenden Kreisen abhängig.

Auf der Ebene der Bundesländer lag der Anteil der Studierenden, die im selben Kreis studieren, in dem sie ihre Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, in den Stadtstaaten am höchsten. Neben Berlin (59,3%) und Hamburg (58,8%) traf dies auch auf Bremen (44,9%) zu. In den Flächenländern war der Anteil in Sachsen mit 20,6%, im Saarland mit 19,4% und in Hessen mit 18,7% am höchsten. Den gerings­ten Anteil wies Brandenburg mit 7,6% auf.

Diese und andere statistische Kennzahlen für die Ebene der Landkreise und kreisfrei­en Städte sind ab sofort in der Kommunalen Bildungsdatenbank auf der Internetseite bildungsmonitoring.de verfügbar. Hier können auch Daten der Kinder- und Jugendhilfe­statistik, der Schulstatistik, der Berufsbildungsstatistik und der Hochschulstatistik ab­gerufen werden. Zusätzlich stehen Daten zu den Rahmenbedingungen, in denen Bil­dungsprozesse stattfinden, zur Verfügung.

Die Kommunale Bildungsdatenbank wurde am 18.6. durch die Bundesministerin für Bil­dung und Forschung, Prof. Johanna Wanka und die Präsidentin des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg, Prof. Ulrike Rockmann, als Vertreterin der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder im Rahmen der Jahreskonferenz des Programms „Lernen vor Ort“ vorgestellt.

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