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Siedle-Studie: Türkommunikation im Gemeinschaftswohnen

(7.9.2017) Siedle fördert die Ausstellung des Vitra Design Museums „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“ und beteiligt sich auch aktiv daran. Dazu wurde eine Siedle-Anlage in einem angedeuteten Mehrgenerationenhaus inkl. Gemeinschaftsbereich mit einem speziell entwickelten Kommunikationskonzept installiert.

Neue Wohnformen mit Gemeinschaftsbereichen haben andere  Anforderungen an die Türkommunikation als Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Die Kommunikation im Gemeinschaftshaus unterscheidet nicht bloß zwischen „drinnen“ und „draußen“. Die Schwelle wird gleichsam hybrid und verlangt nach einem Kommunikationskonzept, das auf die spezifischen Anforderungen von Gemeinschaftszonen eingeht.

Für die von Ilka und Andreas Ruby sowie EM2N Architekten kuratierte Ausstellung hat Siedle eine Anwendung mit einem ganz neuem Interface-Design und spezifischen Funktionalitäten entwickelt: Der prototypische, hochauflösende Monitor an der Tür zeigt eine Bedienoberfläche, die für die Bedürfnisse des kollektiven Mehrgenerationenhauses entwickelt wurde. Die Bewohner sind mit Namen und Bildern sichtbar, ähnlich wie im Telefonverzeichnis eines Smartphones. Der Besucher kann entscheiden, ob er einen Privatbereich oder die Gemeinschaft anwählt - praktisch, wenn nur etwas abgegeben werden muss. Dabei zeigt das Interface visuell den aktuellen Status an.

Konsequenterweise wurde für das Mehrgenerationenhaus auch an den barrierefreien Zugang gedacht - realisiert mit einer Rollstuhlfahrer- sowie einer Braille-Taste.

Innenstation (alle Fotos © Siedle)

Innen bilden fünf Video-Panels mit Touch-Display das neue Interface entsprechend ab. Ist jemand nicht zu Hause oder möchte nicht gestört werden, kann ein Türruf auch im Gemeinschaftsbereich entgegengenommen werden.

Weitere Informationen zur Türkommunikation in Gemeinschaftswohnkonzepten können per E-Mail an Siedle angefordert werden.

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