Schöck erweitert Isolink-Serie um Fassadenanker für kerngedämmte Sandwichwände
(29.05.2026) Schöck hat seine Produktfamilie Isolink C um den neuen Fassadenanker Isolink C-Y erweitert. Das neue Produkt wurde für kerngedämmte Sandwichwände mit Dämmstärken zwischen 60 und 160 mm entwickelt und richtet sich insbesondere an Fertigteilwerke. Ziel ist eine Vereinfachung von Lagerhaltung, Planung und Produktion.
Standardisiertes Verlegeraster für Fertigteilwerke
Der Anker verfügt über eine konstante Einbindetiefe von 50 mm in die Betonschalen – unabhängig von der Wandstärke. Dadurch reduziert sich laut Unternehmen die Anzahl der erforderlichen Varianten im Fertigteilwerk. Zudem soll ein standardisiertes Verlegeraster bei gängigen Wandaufbauten den Bemessungsaufwand reduzieren und die Produktionsabläufe vereinheitlichen.
Optisch zeichnet sich Isolink C-Y durch einen glatten Schaft und einen beidseitigen Hinterschnitt aus. Die unterschiedliche Farbgebung des Tiefenbegrenzers dient der schnellen Zuordnung zu den jeweiligen Dämmstärken und erleichtert die Qualitätskontrolle. Nach Angaben des Herstellers verfügt Isolink C-Y über eine höhere Tragfähigkeit, wodurch die Anzahl der benötigten Anker pro Quadratmeter Vorsatzschale reduziert werden kann. Für Standardwandaufbauten ist laut Schöck keine gesonderte Bemessung erforderlich. Das soll Planungsprozesse vereinfachen und den Materialeinsatz verringern.
Montage mit allen Dämmmaterialien möglich
Der Einbau erfolgt durch Einstecken in vorgebohrte Öffnungen der Dämmschicht oder alternativ durch Eindrehen mit einer Montagehilfe. Der runde Querschnitt sorgt laut Hersteller für gleichbleibende Tragfähigkeiten in alle Richtungen. Durch den Tiefenbegrenzer wird die Einstecktiefe definiert. Bereits ab einer Vorsatzschalendicke von 60 mm bleibt der Anker auf der Sichtseite laut Schöck unsichtbar. Dadurch soll die Oberflächenqualität von Sichtbetonfassaden erhalten bleiben.
Für die thermische Trennung nutzt Schöck den Glasfaserverbundwerkstoff Combar. Dieser weist laut Unternehmen eine Wärmeleitfähigkeit von 0,7 W/mK auf. Zum Vergleich nennt Schöck Werte von 15 W/mK für Edelstahl sowie 200 W/mK für Aluminium. Der Fassadenanker soll dadurch eine rechnerisch wärmebrückenfreie Verbindung der Betonschalen ermöglichen. Isolink C-Y verfügt über eine Europäisch Technische Zulassung (ETA) sowie eine Umwelt-Produktdeklaration (EPD).
Weitere Informationen können per E-Mail an Schöck Bauteile angefordert werden.
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- Anbieter von vorgehängten hinterlüfteten Fassaden (VHF), Keramik-/Steinfassaden im Fassaden-Magazin auf Baulinks
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