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Cellulosedämmung schützt Dächer vor Sommerhitze

(30.07.2026) Der Cellulosedämmstoff Climacell des Cellulosewerks Angelbachtal (CWA) reduziert den Wärmeeintrag in Dachgeschosse während sommerlicher Hitzewellen. Ventilatoren und Klimaanlagen lindern dagegen nur Symptome, da sie Wärme entweder lediglich umverteilen oder unter hohem Energieaufwand nach draußen befördern.

Mit Cellulosedämmstoff, der maschinell eingeblasen wird, lassen sich die neuralgischen Stellen wirkungsvoll abriegeln. (Bild: Climacell) 

Effektiver sommerlicher Wärmeschutz verhindert das Eindringen der Hitze von vornherein; eine lückenlose Dämmung mit Cellulose stellt dafür eine geeignete Lösung dar. Vor Beginn einer Hitzeschutzmaßnahme sollte eine systematische Bestandsaufnahme der Gebäudehülle mittels Thermografie oder Blower-Door-Test durchgeführt werden, um Luftundichtigkeiten und Wärmebrücken zu identifizieren. Ungedämmte Dächer und oberste Geschossdecken gelten dabei als Haupteintrittspforten für Hitze im Sommer und als größte Wärmeverlustquellen im Winter.

Bei ungenutzten Dachböden wird der flockige Dämmstoff offen auf die oberste Geschossdecke eingebracht.
(Bild: Climacell)
 

Lückenloses Einblasverfahren

Zertifizierte Fachbetriebe bringen den flockigen Dämmstoff per pneumatischem Einblasverfahren hohlraumfrei in Sparrenzwischenräume und verwinkelte Ecken oder offen auf oberste Geschossdecken ein. Im Gegensatz zu Dämmmatten, die Stoßfugen bilden, schließt die Einblasdämmung auch kleinste Ritzen und unterbindet Zugluft sowie Wärmeströme dauerhaft. Zusätzlich speichert das Material überschüssige Feuchtigkeit und gibt diese später wieder ab.

Die Naturfasern speichern fast doppelt so viel thermische Energie wie mineralische Fasern. (Bild: Climacell) 

Hohe Phasenverschiebung

Mit einer spezifischen Wärmekapazität von rund 2.544 J/(kgK) speichert die Naturfaser fast doppelt so viel thermische Energie wie mineralische Dämmstoffe. Laut Unternehmensangaben verzögere sich der Wärmedurchgang dadurch um zehn bis zwölf Stunden: Die Hitze erreicht die Innenräume erst nachts und lässt sich dann durch Lüften wieder abführen. CWA verarbeitet für die Produktion der Climacell-Dämmstoffe ausschließlich sauberes, sortenreines Zeitungspapier aus Rückläufen.

Weitere Informationen können per E-Mail an CWA Cellulosewerk angefordert werden.

 

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