Wohnungsbau mit „Luft nach oben” (13.5.2012)
Die Baufertigstellungen haben im Jahr 2011 noch nicht die Marke von
200.000 Wohneinheiten überschritten, so die Einschätzung von LBS Research. Den
Neubaubedarf schätzen die Forschungsinstitute in Deutschland dagegen weitaus
höher ein.
Studie erwartet Konsolidierung öffentlicher Haushalte durch "Konjunkturpaket Wohnungsbau" (7.6.2010)
Verbesserte
Abschreibungsbedingungen im Wohnungsbau bringen ein Plus an Steuern und Abgaben
und konsolidieren die öffentlichen Haushalte - so die aktuellen Berechnungen des
Eduard Pestel Instituts. Verbesserte Abschreibungssätze (AfA) im Mietwohnungsbau
führen demnach zu einer höheren Bautätigkeit und damit zu staatlichen
Mehreinnahmen, die im Ergebnis die durch die höheren Abschreibungen bedingten
Steuermindereinnahmen deutlich übersteigen würden. Der positive Effekt stelle
sich schon ab der geringen und dringend notwendigen Erhöhung des Neubauvolumens
um 4.600 Wohneinheiten ein.
Bedarfsgerechter Wohnungsbau bringt 745 (14.6.2009)
Der
Wohnungsbedarf in Deutschland liegt bei 400.000 neu gebauten Wohnungen pro Jahr,
gebaut werden im Jahr 2009 voraussichtlich nur 150.000 Einheiten. Steigt die
Zahl der Fertigstellungen auf den tatsächlichen Bedarf, entstünden im
Wohnungsbau 745.000 zusätzliche Arbeitsplätze und die öffentlichen Haushalte
erhielten rund 20 Milliarden Mehreinnahmen - so die neue Studie des Eduard
Pestel Instituts "Wirtschaftliche Auswirkungen des Wohnungsneubaus in
Deutschland".
Forscher sehen große Neubaulücken (8.3.2009)
Der
Wohnungsbau in Deutschland bleibt immer weiter hinter dem Bedarf zurück. Während
die Baugenehmigungen 2008 auf ein neues historisches Tief von annähernd 175.000
Wohneinheiten gefallen sind, sieht die Mehrheit der wohnungswirtschaftlichen
Experten den tatsächlichen Neubaubedarf im Zeitraum bis 2025 in der
Größenordnung von 270.000 bis 350.000 Wohnungen pro Jahr - also 50 bis 100
Prozent höher. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der
Landesbausparkassen (LBS), an der sich 14 Institute aus ganz Deutschland
beteiligt haben.
BDB, BFW, DGfM: Deutschland braucht neue Wohnungen (19.1.2009)
Deutschland
baut zu wenig Wohnungen für ältere Menschen, Familien und Singles. Die aktuelle
Studie "Wohnungsmangel in Deutschland?" des Eduard Pestel Instituts kommt zu dem
Ergebnis, dass bis zum Jahr 2025 bundesweit rund 400.000 Wohnungen jährlich neu
erstellt werden müssen. Tatsächlich gebaut wird allerdings viel weniger: 2008
wurden nicht einmal 200.000 Wohnungen fertig gestellt. Die Folgen der
zunehmenden Wohnraumknappheit bekommen Menschen in Ballungsräumen wie München,
Stuttgart, Köln oder Hamburg bereits zu spüren: Kaum bezahlbare Mieten, soziale
Spannungen und keine barrierefreien Wohnungen für die zunehmende ältere
Bevölkerung.
Pestel Institut für Systemforschung (27.3.2004)
Die von Bundeskanzler Schröder geplante
Streichung der Eigenheimzulage werde in Deutschland bis zum Jahr 2006 zu einer
massiven Verknappung des Wohnraums und zu einer Explosion der Mieten führen,
erklärte Dr. Klaus-Peter Möller, Vorstand des renommierten Pestel Instituts für
Systemforschung e.V. in Hannover. Der Systemforscher, der Mitglied des Club of
Rome ist, hat die zu erwartenden Auswirkungen eines Wegfalls der Eigenheimzulage
in folgender Analyse zusammengefasst.