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TÜV Nord: „Schadstoffprüfung erhöht Verkaufschancen einer Immobilie“

(9.6.2014) Ist der Entschluss gefallen, die eigene Immobilie zu verkaufen, sehen viele Hausbesitzer von instandhaltenden Investitionen und Maßnahmen ab. Dabei können gerade diese Schritte eine Immobilie aufwerten und den Verkauf begünstigen. „Neben äußeren Schönheitskorrekturen sollte auch das Innere eines Hauses geprüft werden“, verrät Dirk Albrecht, Sachverständiger für Schadstoffe bei TÜV NORD. Gemeint sind Prüfungen hinsichtlich möglicher Schadstoffe, wie zum Beispiel ...

  • Asbest,
  • Schimmel,
  • Holzschutzmittel oder
  • auch die künstliche Mineralfaser KMF.

Erfahrungsgemäß seien diese gesundheitsschädlichen und krebserregenden Stoffe be­sonders häufig in Häusern zu finden, die vor 1990 (Asbest) beziehungsweise vor dem Jahr 2000 (KMF) gebaut wurden.

Das Hauptaugenmerk einer Schadstoffprüfung, die je nach Gebäudegröße ungefähr ein bis zwei Stunden in Anspruch nehmen sollte, liegt auf dem Innenausbau: „Bei un­serer Begehung nehmen wir den kompletten Innenbereich der zu prüfenden Immobilie in Augenschein. Dabei achten wir insbesondere auf Bereiche wie Fußböden, Wände und Putz sowie verwendete Dämm- und Isolierstoffe, da diese besonders häufig be­lastet sind“, so Albrecht. Im Fall eines positiven Befunds, der zirka ein bis zwei Wo­chen nach der Prüfung vorliegt, werden Maßnahmen zur Beseitigung der Schadstof­fe eingeleitet. Diese richten sich nach Art und Stärke der Belastung und werden von entsprechend spezialisierten Firmen durchgeführt.

Die Kosten für eine Schadstoffuntersuchung belaufen sich bei einem Einfamilienhaus durchschnittlicher Größe auf rund 1.000 Euro brutto inklusive Analysen - Eine Inves­tition, die sich lohnen kann: „Aus Erfahrung wissen wir, dass Schadstoffe, die erst nach dem Verkauf festgestellt werden, Ärger für alle Beteiligten bedeuten. Die nach­trägliche Behebung des Schadens kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern vor allem auch Nerven“, weiß Albrecht.

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