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Baunachfrage und Bautätigkeit im Wohnungsbau stark rückläufig

(21.7.2007) Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im Mai 2007 in Deutschland preisbereinigt um 3,1% niedrigere Auftragseingänge als im Vorjahresmonat. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 1,1% und im Tiefbau um 5,0% ab.

In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren Ende Mai 2007 699.000 Personen tätig; das waren 21.000 weniger als vor einem Jahr (-3,0%). Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtsmonat auf rund 6,5 Milliarden Euro (-8,2% gegenüber Mai 2006).

Im Vergleich der Ergebnisse der Monate Januar bis Mai 2007 mit denjenigen des entsprechenden Vorjahreszeitraums sind die Auftragseingänge preisbereinigt um 4,3% gestiegen. Der Gesamtumsatz belief sich auf rund 26 Milliarden Euro und lag damit um 7,9% über dem Niveau der ersten fünf Monate 2006. Die Beschäftigung ist in diesem Zeitraum um 1,6% gestiegen.

Der ZDB wundert sich nicht

Die aktuellen Zahlen kommentiert Prof. Dr. Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des  Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, folgendermaßen: "Uns wundern diese Zahlen nicht. Wir weisen schon seit längerem auf die schwierige Lage im Wohnungsbau hin. So wurden In den ersten vier Monaten diesen Jahres 55% weniger Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern genehmigt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aufgrund der Abschaffung der Eigenheimzulage müssen wir leider davon ausgehen, dass dieser Trend anhält.

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