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Aktualisierter UBA-Schimmelleitfaden zum Umgang mit Schimmelbefall in Gebäuden

UBA-Schimmelleitfaden
  

(8.1.2018) Das Umweltbundesamt (UBA) hat seinen Schimmelleitfaden aktualisiert. Er wurde durch die Innenraumlufthygienekommission (IRK) am UBA mit externen Experten erstellt. Er richtet sich in erster Linie an die bei der Erfassung und Beseitigung von Schimmelschäden beteiligten Fachkreise als Wissensgrundlage und Anwendungshilfe. Aber auch betroffene Laien finden wertvolle Tipps und Hinweise zum Umgang mit Schimmel in ihrer Wohnung / ihrem Haus.

Zur Erinnerung: In Deutschland war vermutlich schon jede dritte bis vierte Wohnung irgendwann einmal von Feuchteschäden betroffen - was in der Folge zu Schimmel führen kann. Schimmel ist mit bloßem Auge leicht zu erkennen, wenn er als schwarze, grüne oder bräunlich verfärbte Flecken an Wänden und Möbeln auftritt. Leider wächst Schimmel aber auch im Verborgenen, zum Beispiel in Hohlräumen von Fußböden und Leichtbauwänden oder hinter ausgebauten Dachgeschossebenen. Dieser Schimmelbefall ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen, er deutet sich allenfalls durch einen muffigen Geruch an.

Hauptursache für Schimmelwachstum ist immer zu hohe Feuchtigkeit. Diese kann bauliche Ursachen haben, beispielsweise durch Wassereintritt über Schäden an der Gebäudehülle oder Kondensationsfeuchte im Innenraum wegen fehlender oder falsch angebrachter Wärmedämmung. Dann hilft oft nur eine bauliche Sanierung.

Erhöhte Feuchte entsteht aber auch, wenn die Bewohner zum Beispiel beim Waschen oder Duschen viel Feuchtigkeit produzieren. Dagegen hilft regelmäßiges und ausreichendes Lüften und Heizen.

Ist im Gebäude Schimmel gewachsen, muss zunächst die Ursache geklärt werden. Vor allem bei größerem Befall hilft eine Fachfirma weiter. Bei kleineren Flächen und bekannter Ursache können Bewohner den Schimmel oft selbst entfernen.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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