Baulinks -> Redaktion  || < älter 2018/0314 jünger > >>|  

Revisionierbare Stichkanäle neu von Richard Brink für z.B. Gründächer und Dachterrassen

(23.2.2018; Dach+Holz-Bericht) Stichkanäle kommen u.a. auf Gründächern zum Einsatz, um den Niederschlag, der sich in Dränagerinnen sammelt, zu den Dachabläufen zu leiten. In der Regel erweist sich allerdings ihre Integration in vorhandene Entwässerungssysteme aufgrund fehlender fester Verbindungen als nicht ideal. Richard Brink will dieses Problem mit seinem neuen Stichkanal-System Subterra lösen. Es gehört zu den ersten revisionierbaren Stichkanälen: Über einen Adapter lässt es sich an Rinnen des Metallwarenherstellers über den kompletten Querschnitt des Stichkanals anschließen.

Werden Stichkanäle im Gründachbereich verbaut, lenken diese überschüssiges Wasser unterhalb der Pflanzen und Dränageschichten zu den nächsten Abläufen. Und auch auf Dachterrassen und Balkonen wird Niederschlagswasser mit Hilfe von Stichkanälen aus dem Schüttgut unterhalb des Belags in Richtung Ablauf geführt. Bislang werden Stichkanäle gerne an die Dränschlitze der Entwässerungsrinnen innerhalb der Dränageschicht gelegt. Eine feste Verbindung zwischen Rinnenkörper und Stichkanal besteht dabei allerdings nicht, so dass Regenwasser nicht zwangsläufig in die angelegte Rinne einfließt. Auch für solche Fälle bietet sich das Subterra-System an.

Die Problemlösung setzt bereits bei den Dränagerinnen von Richard Brink an: Über vorperforierte Ausbruch-Stellen ist an verschiedenen Bereichen der Rinne der Anschluss möglich. Als Verbindungsstück zum Stichkanal dient ein in die Öffnung passender Adapter. Der dort integrierte Schmutzfang soll das Eindringen von Laub, Schmutz und Schüttgut verhindern. Da das Subterra-System besonders auf Gründächern Anwendung finden kann, verspricht dieses Detail auch langfristig eine reibungslose Entwässerung.

Standardmäßig werden die Stichkanäle in einer Länge von 3 m angeboten. Über Verbinder lassen sie sich aber je nach Einbausituation beliebig erweitern. Auch Abzweigungen sowie Bögen sind mit Hilfe von T-Stücken und Ecken in 90°- und 30°-Winkeln möglich. Der Anwender muss sich dabei nicht einmal auf die standardmäßigen Ausführungen beschränken: An den Perforationslinien halbiert wird aus der 90°- eine 45°-Ecke und aus dem 30°- ein 15°-Knick:

Zur Sichtprüfung des Ablaufs eignen sich vor allem Kontrollschächte. Auch sie gehören zum System und verfügen an drei ihrer vier Seiten über Ausbruch-Stellen, an die die Stichkanäle angeschlossen werden können. Die 100 mm hohen Schächte können wahlweise durch Aufstockelemente um 50 mm und 100 mm erhöht werden. Zukünftig will Richard Brink auch Gullys zur Anbindung an seine Stichkanäle anbieten.

Weitere Informationen zum Stichkanal-System Subterra können per E-Mail an Richard Brink angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

Impressum | Datenschutz © 1997-2019 ARCHmatic - Alfons Oebbeke (Google+, XING, linkedin)
ANZEIGE