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Wahlprüfsteine 2021 des Bau- und Ausbauhandwerks


  

(21.6.2021) Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft hat am 15. Juni im Rahmen einer virtuellen Wahlarena ihre Erwartungen zur Bundestagswahl vorgelegt. Das Verbändebündnis, 15 Partner aus der Bau- und Ausbaubranche mit insgesamt 3,4 Mio. Beschäftigten, rückt dabei eine mittelstandsorientierte Wirtschaftspolitik ins Zentrum. „Nach der Corona-Pandemie brauchen wir die Rahmenbedingungen, die das nötige wirtschaftliche Wachstum fördern. Dazu zählt, dass die Steuern- und Abgabenlast nicht weiter steigt, sondern die Unternehmen entlastet werden“, erklärte Marcus Nachbauer, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft und Präsident des Bundesverbands Gerüstbau.

Herr Nachbauer sprach sich weiter dafür aus, dass die öffentliche Hand ihre Investitionstätigkeit stärkt: „Wir haben in Deutschland einen Investitionsrückstau von knapp 150 Mrd. Euro. Angesichts dessen kann es nach der Pandemie keine Option sein, Investitionshaushalte zusammenzustreichen, um die Kosten der Corona-Krise auszugleichen.“

Foto © Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk 

Auf die Notwendigkeit, insbesondere mittelständische Unternehmen zu entlasten, machte auch Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), aufmerksam: „Steuererhöhungen bremsen dauerhaft das Wirtschaftswachstum. Was wir jetzt brauchen, ist echter Bürokratieabbau für die Unternehmen, damit diese mutig nach vorne gehen können.“

Ein weiteres Kernanliegen der Verbändeallianz ist die Förderung des nachhaltigen Bauens. Lothar Hellmann, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke, sagte dazu: „Um die energetische Gebäudesanierung voranzutreiben, brauchen wir eine stärkere Förderung von Einzelmaßnahmen. Nur so werden wir die Sanierungsquote wirklich steigern können.“

„Die Verstetigung von Fördermaßnahmen ist für unsere Unternehmen ganz zentral. Kurzfristig angelegte Programme passen nicht zu den individuellen Bedarfen, die auf Seiten der Verbraucherinnen und Verbraucher vorliegen“, fügte Michael Hilpert, Präsident des Zentralverbands Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK), hinzu.

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