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Stromerzeugung 2025: 58,6 % aus erneuerbaren Energieträgern

(6.3.2026) Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2025 in Deutschland 438,2 Mrd. kWh Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Das sind 1,4 % mehr Strom als im Jahr 2024. Mit einem Anteil von 58,6 % stammte der inländisch erzeugte und in das Netz eingespeiste Strom 2025 mehrheitlich aus erneuerbaren Energieträgern. Allerdings blieb die aus erneuerbaren Quellen erzeugte Strommenge 2025 mit 256,9 Mrd. kWh nahezu unverändert zum Vorjahr (-0,1 %). Demgegenüber stieg die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern um 3,6 % auf 181,3 Mrd. kWh und einen Anteil von 41,4 % des eingespeisten Stroms (2024: 40,5 %).

Erneuerbare Energien

Strommenge und Stromerzeugung aus Windkraft rückläufig

Windkraft ist die wichtigste Energiequelle in der Stromerzeugung in Deutschland. Allerdings sank die so erzeugte Strommenge 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % auf 131,3 Mrd. kWh. Der Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung sank ebenfalls, von 31,5 % im Jahr 2024 auf 30,0 % im Jahr 2025.

Rekordhoch bei Einspeisung aus Photovoltaik

Die Stromeinspeisung aus Photovoltaik nahm 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 17,4 % auf 70,1 Mrd. kWh zu. Dies entsprach 16,0 % der gesamten inländischen Stromproduktion. Damit stiegen sowohl die produzierte Menge als auch der Anteil an Strom aus Photovoltaik auf neue Höchstwerte für ein Gesamtjahr seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018.

Weniger Stromerzeugung aus Wasserkraft

Die Stromeinspeisung aus Wasserkraft sank 2025 deutlich um 22,5 % auf 15,8 Mrd. kWh und einen Anteil von 3,6 % der gesamten Stromerzeugung.

Geringer Importüberschuss 2025

Die nach Deutschland importierte Strommenge sank im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 2,6 % auf 79,6 Mrd. kWh. Im Jahr 2024 waren es 81,7 Mrd. kWh. Die aus Deutschland exportierte Strommenge stieg um 8,7 % auf 60,2 Mrd. kWh (2024: 55,4 Mrd. kWh). Dennoch hat Deutschland deutlich mehr Strom importiert als exportiert. Der Importüberschuss sank allerdings im Vergleich zum Vorjahr um 26,2 % auf 19,4 Mrd. kWh. 

Energiemix im Zeitverlauf: Mehr Strom aus erneuerbaren Quellen seit 2018

Während bis 2022 konventionelle Energieträger dominierten, wurde seit 2023 mehr Strom durch erneuerbare Energien erzeugt. 2025 wurde in fast allen Monaten mehr Strom aus erneuerbaren als aus konventionellen Energieträgern eingespeist. Im Jahr 2018, dem ersten Jahr der Erhebung, waren mit 207,5 Mrd. kWh noch fast ein Viertel weniger Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und ins Netz eingespeist worden als 2025. Parallel dazu nahm die Stromerzeugung aus konventionellen Energiequellen deutlich ab. Während 2018 noch 355,8 Mrd. kWh aus fossilen Quellen eingespeist worden waren, halbierte sich dieser Wert auf 175,0 Mrd. kWh im Jahr 2024. Im Jahr 2025 stieg die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern wieder leicht auf 181,3 Mrd. kWh.

Energieflüsse im Zeitverlauf: Vom Export- zum Importüberschuss

Die Stromerzeugung in Deutschland war im Jahr 2025 trotz des Anstiegs im Vorjahresvergleich deutlich niedriger als zu Beginn der Zeitreihe im Jahr 2018. Damals hatte die inländisch erzeugte Strommenge bei 566,8 Mrd. kWh gelegen, im Jahr 2025 war sie mit 438,2 Mrd. kWh um 22,7 % geringer. Bis 2022 hatte Deutschland jedes Jahr mehr Strom exportiert als importiert. Der Exportüberschuss kehrte sich 2023 um. Seitdem übersteigen die Stromimporte die Stromexporte und es besteht ein Importüberschuss.

Die Summe aus der inländischen Stromeinspeisung und den Stromimporten abzüglich der Stromexporte ergibt die tatsächlich im deutschen Stromnetz verfügbare und nachgefragte Strommenge. Diese war im Jahr 2025 mit 457,6 Mrd. kWh um 11,7 % geringer als im Jahr 2018 mit 518,0 Mrd. kWh.

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