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DBD-BIM Plug-in für Revit: Ändert sich die Planung, ändern sich die angezeigten Baukosten

(26.2.2017) Mit f:datas DBD-BIM Plug-in für Autodesk Revit lassen sich in der CAD-Software Bauteileigenschaften „beschreiben“, für die dann sofort die Baukosten angezeigt werden. Der Datenaustausch per BIM-LV-Container macht dann die Weiterverarbeitung für Ausschreibungs-LV und DIN 276-Kosten direkt aus dem Gebäudemodell möglich.

Auch wenn beim CAD-Entwurf noch nicht alles bis ins Detail durchgeplant ist, werden doch viele Entscheidungen, die Bauteileigenschaften und Baukosten betreffen, recht früh getroffen. Was liegt also näher, als genau diese Festlegungen ohne Umweg für die Kostenplanung zu nutzen? Allerdings ist dieser Ansatz - BIM hin oder her - bisher oft nicht praktikabel. Also werden weiterhin Leistungsverzeichnisse und DIN 276-Kosten separat ausgearbeitet:

Einen großen Schritt zur durchgängigen Arbeitsweise bringt nun die Weiterentwicklung der Online-Datenbank DBD-BIM mit dem zugehörigen Plug-in für Autodesk Revit. Beides wurde vom Anbieter f:data im Januar auf der BAU vorgestellt und ist ab sofort für Anwender verfügbar.

Der Besondere von DBD-BIM im Zusammenspiel mit Revit besteht darin, dass beispielsweise ein Architekt den Elementen seines CAD-Entwurfs per Klick im Auswahldialog von DBD-BIM Eigenschaften zuordnet, die sofort zur Ermittlung der zugehörigen Baukosten führen. Direkt in Revit werden dann Kosten für selektierte Bauteile bis hin zum gesamten Projekt angezeigt. Ändert der Architekt seine Planung, ändern sich die Kosten automatisch mit.

Für die weitere Bearbeitung kann das CAD-Modell einschließlich Zuordnung der DBD-BIM-Daten exportiert werden. Der Datenaustausch zu AVA- und Bausoftware erfolgt über den neuen Standard BIM-LV-Container, der zunehmend von Softwareprogrammen unterstützt wird. Da BIM-LV-Container die Verknüpfung zwischen Bauwerksmodellen und Leistungsverzeichnissen enthalten, können kompatible Anwendungen daraus Leistungsverzeichnisse für Ausschreibungen, Kostenaufstellungen oder Angebotskalkulationen erzeugen.

Solch eine Anwendung zeigte f:data ebenfalls in München in Form der kommenden Version der Ausschreibungssoftware nextbau. Beim Import des BIM-LV-Containers lassen sich beispielsweise alle Wände im Erdgeschoss auswählen, oder alle Malerarbeiten oder eine bestimmte DIN 276-Kostengruppe. Was als LV eingelesen werden soll, wird grafisch am 3D-Gebäudemodell dargestellt. nextbau beherrscht das automatische Erstellen von Ausschreibungs-LV und DIN 276-Kosten.

Hierbei kommt ein wichtiges Grundkonzept von DBD-BIM zum Tragen: DBD-BIM ist konform zu DIN SPEC 91400 BIM-Klassifikation nach STLB-Bau. Was kompliziert klingt, macht die Praxis leichter. Denn die im BIM-Modell zugewiesenen Eigenschaften sind standardisiert. Demzufolge für den Datenaustausch eindeutig und jederzeit wieder aufrufbar. Außerdem lassen sich so tatsächlich auf Knopfdruck Ausschreibungstexte mit STLB-Bau ergänzen.

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