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Nichteröffnung des BER kostet monatlich etwa 10 Mio. Euro

(5.2.2018) Die Bundesregierung geht weiterhin von Gesamtkosten in Höhe von 5,34 Milliarden Euro aus, wenn sie auf die bauliche Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg (BER) angesprochen wird. Das geht jedenfalls aus der Antwort (Bundestags-Drucksache 19/531) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Gefragt, ob die Bundesregierung den Ende 2017 vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), Rainer Bretschneider, bekanntgegebenen neuen Eröffnungstermin im Oktober 2020 für unternehmerisch verantwortungsvoll und sicher hält, heißt es in der Antwort: „Die Geschäftsführung der FBB hält den neuen Eröffnungstermin für unternehmerisch verantwortlich und die Terminierung für valide.“

BER-Baustelle im Oktober 2011 (Foto © baulinks/ AO) 

Die monatlichen Kosten durch die Nichteröffnung des BER liegen laut der Antwort bei etwa zehn Millionen Euro und umfassen u.a. ...

  • Bauherrenleistung,
  • Objektüberwachung,
  • Projektsteuerung,
  • Sicherheitsdienstleistungen sowie
  • Baustrom, Wasser und Kälte.

Keine Erkenntnisse liegen der Bundesregierung nach eigener Aussage über verschiebungsbedingte Mindereinnahmen vor. Weiter heißt es in der Antwort, nach Auskunft der FBB würden die Kosten für eine weitere Betriebssicherung des Flughafens Tegel gemäß des Wirtschaftsplans 2018 der FBB etwa fünf Millionen Euro betragen. Weitere Kosten würden gegenwärtig „auch in Hinblick auf die neue Inbetriebnahmeplanung“ evaluiert.

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