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Erste große Retrospektive zu Werk und Leben von Egon Eiermann

(18.9.2003) Eiermann gilt als bedeutendster Karlsruher Architekt nach dem Tode Friedrich Weinbrenners (1766-1826). Zu seinem 100. Geburtstag im Jahr 2004 ist erstmals eine große Retrospektive zu sehen. Das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau der Universität Karlsruhe (saai) veranstaltet die Ausstellung zusammen mit der Städtischen Galerie Karlsruhe und unter Mithilfe der Egon-Eiermann-Gesellschaft. Das saai verwahrt neben anderen Nachlässen auch das schriftliche und zeichnerische Erbe Eiermanns. In genau einem Jahr vermittelt das Archiv den Besucherinnen und Besuchern auf mehr als 1000 Quadratmetern Fläche in der Städtischen Galerie einen Überblick über das Werk Eiermanns und stellt Aspekte seines Werkes und seiner faszinierenden Persönlichkeit heraus. Nach der Präsentation in Karlsruhe wandert die Ausstellung weiter nach Berlin ins weltweit renommierte Bauhaus-Archiv.

Egon Eiermann hat wie kein Zweiter die deutsche Architektur der Nachkriegszeit geprägt. Transparenz, Materialgerechtigkeit, Logik, Detailgenauigkeit und eine fröhliche Strenge kennzeichnen sein reiches architektonisches Werk. Daneben entstand eine Reihe sehr erfolgreicher Möbelentwürfe, darunter das berühmte Gestell für einen Zeichentisch. Zu den bekanntesten Bauten Eiermanns zählt neben der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin das ehemalige Abgeordnetenhochhaus des Deutschen Bundestages in Bonn. Aber auch in Karlsruhe hinterließ er seine Spuren: mit dem Versuchskraftwerk der Universität in den 50er, mit den Bauten für die Erdölraffinerie von Dea-Scholven (heute Miro) in den 60er Jahren.

Auch als Lehrer war Eiermann bedeutend. Während seiner Zeit als Architekturprofessor an der Fakultät für Bauwesen der Technischen Hochschule Karlsruhe (1947-1970) beeinflusste er eine ganze Generation junger Architekturstudierenden.

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