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Stolpe: Wohnungsbau sichert der Bauwirtschaft Aufträge

(19.3.2004) "Der Wohnungsbau dürfte in diesem Jahr zur Stabilisierung der Baukonjunktur beitragen." Das sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe, beim 23. Bad Zwischenahner Gespräch der Wohnungswirtschaft. Die Zahl der Baugenehmigungen sei in der zweiten Hälfte des Jahres 2003 nicht wie befürchtet eingebrochen.

Die Diskussion um die Eigenheimzulage und die Steuervorteile für den Mietwohnungsbau habe zur Jahreswende 2002/2003 eine Bauwelle ausgelöst: Weil viele Bauherren die günstigeren Konditionen der alten Regelung nutzen wollten, habe die Zahl der Baugenehmigungen von Dezember 2002 bis April 2003 in Westdeutschland um 48,3 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen, berichtete Stolpe. Experten hätten daher mit einem Einbruch im weiteren Verlauf des Jahres gerechnet. "Die Baugenehmigungen haben sich jedoch stabilisiert", betonte der Minister. Von Mai bis November 2003 hätten die Behörden kaum weniger Bauvorhaben genehmigt als im Vorjahr. Insgesamt ergab sich nach Stolpes Angaben für Januar bis November 2003 ein Plus von 13,7 Prozent.

"Diese erfreulichen Ergebnisse lassen erwarten, dass der Wohnungsbau auch in diesem Jahr der Bauwirtschaft Aufträge sichert", meinte der Minister. Dies gelte nicht allein für den Neubau, sondern ebenso für die Sanierung alter Wohnungen.

Denn hier rege die Wohnwertförderung der Bundesregierung mit passenden Niedrigzins-Programmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau Investitionen an, so Stolpe. "Damit werden die Wohnhäuser zukunftsgerecht und umweltfreundlicher, weil sie weniger Energie verbrauchen."

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