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Energiesparkonzept für Einrohrheizsysteme gewinnt Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft

(27.6.2017) Die GWG Service GmbH hat für indiControl, ein patentiertes System zur Regelung von Einrohrheizungen, den DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft erhalten. Die Auszeichnung wird seit 2004 von der Fachzeitschrift DW Die Wohnungswirtschaft und dem Beratungs- und Systemhaus Aareon AG jährlich verliehen und gilt quasi als Oscar der Branche. Gewürdigt werden besondere Leistungen von Wohnungsunternehmen mit Vorbildcharakter. Schirmherr ist der Präsident des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen Axel Gedaschko.

Weniger Kosten, mehr Komfort

Probleme mit Einrohrheizungen, besonders in Folge energetischer Sanierungen, sind bei Vermietern und Mietern hinreichend bekannt: hoher Energieverbrauch, streitbehaftete Heizkostenabrechnungen und ungewollte Raumüberheizung. Experten schätzen, dass mindestens 1,5 Mio. deutsche Wohnungen mit Einrohrheizsystemen ausgestattet sind. Vor allem im Wohnungsbau der 1960er- und 1970er-Jahre wurden diese häufig installiert.

indiControl löst dieses Problem, indem es die bedarfsgerechte Steuerung der Volumenströme von Einrohrheizsystemen ermöglicht. Das System setzt dafür auf separat regelbare Teilheizkreise. Dadurch kann flexibler auf den individuellen Wärmebedarf der einzelnen Bewohner reagiert werden. Das spart Heizkosten und schafft ein angenehmeres Raumklima. Außerdem sollten Streitigkeiten rund um die Heizkostenabrechnung der Vergangenheit angehören. Denn mit Hilfe von indiControl basieren diese auf dem tatsächlichen Verbrauch. Ein Vorteil sowohl für Mieter als auch für Vermieter. Gleichzeitig ist der in Folge des reduzierten Energieverbrauchs verringerte CO₂-Ausstoß der Gebäude ein nachhaltiger Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Video zum DW-Zukunftspreis 2017 über indiControl  und die GWG Service GmbH, Kassel

Kleiner Aufwand, der sich rechnet

Mit dem System lassen sich bestehende Heizungsanlagen mit vergleichsweise geringem Aufwand nachrüsten. Arbeiten in den einzelnen Wohnungen fallen nicht an. Die Investition liegt bei knapp 1.000 Euro brutto pro Wohnung und ist als Heizungsoptimierungs-Maßnahme förderfähig (siehe Beitrag „Neue Heizungsoptimierungs-Förderung ab 1. August“ vom 31.7.2016).

Die Mieter profitieren ebenfalls, da in der Regel die Kosteneinsparung für den Mieter höher ist als der Modernisierungszuschlag und es so zu einer Senkung der Gesamtmiete kommen kann.

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel mbH (GWG), die die Systemlösung zur Volumenstromregelung bei Einrohrheizungen entwickelt und patentiert hat, setzt indiControl bereits bei 1.000 von 2.200 eigenen Wohnungen mit Einrohrheizsystem ein. Laut eigenen Angaben liegt die Energieeinsparung bei durchschnittlich 27,2%.

Weitere Informationen zu indiControl können per E-Mail an GWG angefordert werden.

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