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Elektroinstallationsmaterial: Umsatzrückgang 2017, positive Prognose für 2018

(11.1.2019) Der neue „Branchenfokus Elektroinstallationsmaterial“ des IFH Köln zeigt, dass 2017(!) 14,1 Mrd. Euro in Deutschland mit Kabeln, Befestigungsmaterialien und Co. umgesetzt wurden. Für 2018 gehen die Marktforscher von einem Marktwachstum aus. Mit dem aktuellen Umsatz ist Deutschland wichtigster EU-Markt. Das Handwerk ist weiterhin dominanter Distributionsweg.

Nach der positiven Markt-Entwicklung für Elektroinstallationsmaterial in den Jahren 2015 und 2016 ging der Umsatz 2017 leicht um 0,5% zurück. Damit lag das Marktvolumen 2017 bei 14,1 Mrd. Euro zu Endverbraucherpreisen. Für das vergangene Jahr prognostizieren die Marktforscher auf Basis aller bisher vorliegenden Daten ein Gesamtmarktwachstum von 3,3%.

Deutschland wichtigster Einzelmarkt in der EU

EU-weit beläuft sich das Umsatzvolumen von Elektroinstallationsmaterial auf 57,7 Mrd. Euro. Mit einem Umsatzanteil von 25% ist Deutschland der wichtigste Ländermarkt. Dahinter folgen Großbritannien, Frankreich und Italien mit Anteilen zwischen 15 und 9%. Auf Warengruppenebene zeigt sich, dass in der EU - genau wie im deutschen Markt – vor allem Kabel/Leitungen, Befestigungsmaterialien und Schaltschränke/Zählertafeln gekauft werden.

Handwerk bleibt relevantester Vertriebskanal

Wie bereits in den vergangenen Jahren bleibt das Handwerk der wichtigste Distributionsweg beim Verkauf der Produkte. So wurden in den vergangenen Jahren rund 81% der Umsätze auf Endverbraucherebene durch das Handwerk generiert. Dies liegt darin begründet, dass Produkt und Installationsleistung häufig im Verbund verkauft werden. Die weiteren Vertriebswege sind angesichts der hohen Handwerkeranteile von geringer Relevanz.

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