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Erdgas immer noch beliebtester Energieträger bei Eigenheimbesitzern

(19.11.2020) Management consult hat im Auftrag des BDEW Eigenheimbesitzer (n=505) gefragt, welche Heizenergie bzw. Energieart sie wählen würden, wenn sie sich heute für einen Energieträger entscheiden müssten. 35% der Befragten antworteten: Erdgas.

Weitere rund 11% würden sich für eine Kombination aus Erdgas und Solarenergie entscheiden. Insgesamt würde damit fast die Hälfte der Eigenheimbesitzer eine Heizmethode für ihr Haus wählen, an der Erdgas beteiligt ist. Für Heizöl würde sich nur jeder Zehnte entscheiden. Knapp neun Prozent favorisieren Wärmepumpen. Zur Erinnerung: 2019 verteidigten Wärmepumpen andererseits ihre Spitzenposition bei neu genehmigten Wohngebäuden - siehe  Beitrag vom 1.6.2020.

Besonders wichtig beim Heizungskauf sind Eigenheimbesitzern laut Umfrage Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz, dicht gefolgt von dem Kriterium Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit. Auch den Komfort bei Anwendung des Energieträgers sowie die Umweltschonung haben die Heizungskäufer bei ihrer Entscheidung im Blick.

„Für das Erreichen der Klimaziele ist eine Modernisierungsoffensive im Wärmemarkt dringend notwendig“, konstatiert Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptge­schäftsführung. „Schnelle CO₂-Einsparerfolge lassen sich durch den Austausch alter Heizkessel durch neue CO₂-arme Technologien wie Erdgas-Heizungen, Wärmepumpen oder Fernwärme erreichen. So hat beispielsweise die Umstellung von einer alten Öl-Heizung auf eine moderne Gas-Brennwertheizung ein Treibhausgas-Minderungs­po­ten­zial von bis zu 50 Prozent. Durch den Einsatz von klimaneutralen Gasen wie Wasserstoff kann künftig noch mehr CO₂ im Wärmemarkt eingespart werden.“

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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