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HSE-Software jetzt auch für Trinkwasser-Planung

(1.10.2020) Uponor hat seine Planungssoftware HSEdesktop um ein Modul für Trink­wasser-Rohrnetze mit dezentralen Wohnungsstationen erweitert. „HSEdesktop unterstützt Fachplaner jetzt mit detaillierten 3D-Ansichten und vielen weiteren Funktionen auch bei der Auslegung und Berechnung von Trinkwasserrohrnetzen und KaMo-Woh­nungs­stationen. Zudem berücksichtigt die Software auch die Gleichzeitigkeit im Heizungsrohrnetz nach der Hüllkurve der TU Dresden,“ konkretisiert Matthias Hemmersbach, Experte für Trinkwasserkonzepte bei Uponor. Bislang konnten Fachplaner und Installateure die Planungssoftware nur für die Flächentemperierung nutzen.

Fotos / Bilder © Uponor 

Zur Erinnerung: Trinkwasseranlagen müssen hohen Hygienevorschriften genügen und sollen den Nutzern gleichzeitig einen möglichst großen Komfort bieten. Die Produkte des Trinkwasserspezialisten Uponor folgen beiden Kriterien mit drei Bausteinen:

  • Dezentrale Frischwassererwärmung,
  • Durchschleif-Ringinstallation und
  • Hygienespülung

... stellen sicher, dass Wasser im System nicht stagniert und sich nicht dauerhaft im Temperaturbereich zwischen 25 °C und 55 °C befindet. „Auf diese Weise minimieren wir ein Risiko durch Legionellen in den Anlagen bereits in der Planung“, verspricht Herr Hemmersbach.

Planer können die einzelnen Bausteine mit der HSE-Softwarelösung einfach umsetzen. So hilft ihnen die 3D-Ansicht des Programms, die hygienisch optimale Rohrführung festzulegen. Auch bei der Rohrdimensionierung nach DIN 1988-300 unterstützt die Software: Sie berücksichtigt Nutzungseinheiten automatisch und bestimmt die Dimension der Ringleitungen nach dem Hardy-Cross-Verfahren. Zudem liefert die Software die Berechnung der Ringleitung im Stockwerk, berücksichtigt dabei die Hygieneanforderungen und kontrolliert den Volumenstrom. Darüber hinaus können Planer mit der Software die 3-Liter-Grenze in den nicht zirkulierenden Warmwasserleitungen überwachen.  Die Berechnung der Zirkulationsleitung nach DVGW Arbeitsblatt W551 ist mit HSEdesktop ebenfalls möglich.

Neu hinterlegt hat Uponor die Daten der Frischwarmwasserstationen seines Tochterunternehmens KaMo. Darauf können Nutzer nun direkt zugreifen, wenn sie eine dezentrale Frischwasserversorgung planen. Ebenfalls enthalten sind die Daten der Uponor Spülstationen, so dass Planer bereits in der Software Hygienespülungen in ihr Konzept integrieren können.

Die Software enthält verschiedene Schnittstellen für den Datenaustausch - etwa für den GBXML-Import von 3D-Gebäudemodellen sowie von .dxf- und .dwg-Dateien oder eingescannte Papierzeichnungen. Hinzu kommt ein umfangreicher Service wie eine kostenlose Hotline, regelmäßige Softwarepflege und Updates sowie weitreichender Support.

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