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Ecosphere: Mineralische Spritz-Wärmedämmung mit Mikrohohlglaskugeln für innen und außen

(20.5.2019; BAU-Bericht) Maxit hat in München erstmals die neue mineralische Spritzdämmung Ecosphere vorgestellt. Sie wird derzeit in zwei Versionen angeboten:

  • für innen unter der Bezeichnung „maxit eco 71“ und
  • für außen als „maxit eco 72“.

Maxit kombiniert bei der Spritzdämmung Mikrohohlglaskugeln als Leichtzuschlagstoff mit einem modernen Mörtel - und erreicht so eine Wärmeleitfähigkeit (λ) von 0,040 W/mK in der Trockenmasse. Die sogenannten „Glass Bubbles“ werden aus verschiedenen Arten von Sand gewonnen und sollen nicht von der globalen Verknappung der Bausand-Bestände betroffen sein.

Aus dem Silo an die Wand

Mit einer Tonne Trockenmasse lassen sich rund 8.000 Liter rein mineralische Spritzdämmung generieren. Dank ihrer rheologischen Eigenschaften (Fließeigenschaften) lässt sie sich mit herkömmlichen Putzmaschinen direkt aus dem Baustoff-Silo an die Wand spritzen. „Entmischungen, wie sie etwa bei herkömmlichen Dämmputzen der Fall wären, sind bei unserer mineralischen Spritzdämmung ausgeschlossen“, versprach Friedbert Scharfe im Rahmen der BAU. Aber auch eine Verarbeitung aus dem Sack sei möglich - falls gewünscht. „Die Anlieferung im Silo eliminiert jedoch die Staubbelastung beim Anmischen, spart Arbeitsschritte und somit wertvolle Zeit und Nerven auf der Baustelle,“ ergänzte der Entwicklungschef bei Maxit.

An die Wand kommt die Maxit-Spritzdämmung in nur einem Arbeitstag: Mehrschichtig bis zur gewünschten Auftragsstärke wird dabei „frisch in frisch“ gearbeitet. Standzeiten zwischen den Arbeitsgängen seien nicht nötig. Bis zu einer Schichtdicke von 10 cm kommt die Ecosphere-Fassadendämmung dabei ohne Putzträger aus – bei größeren Auftragsstärken ist dieser jedoch zu berücksichtigen.

Nach dem Aufspritzen mittels Putzmaschine wird die aufgebrachte Dämmschicht einfach mit einer Abziehlatte geglättet. „Dabei verhält sich die Masse im Prinzip wie Rasierschaum: Sie ist also vollkommen frei gestaltbar und doch in sich stabil“, erklärte Herr Scharfe. Somit seien auch außergewöhnliche Formen, wie etwa Rundungen, problemlos dämmbar. Das mache das Produkt gerade für Architekten besonders interessant. Eine Armierungsschicht auf gleicher Materialbasis rüstet die „Ecosphere“-Spritz­dämmung anschließend gegen Außeneinwirkungen aller Art. Zu guter Letzt folgen ein mineralischer Oberputz sowie gegebenenfalls ein Farbanstrich.

Montagefehler ausgeschlossen

„Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Plattensystemen liegen auf der Hand: Montagefehler sind bei Ecosphere quasi nicht möglich“, betonte Herr Scharfe. „Schneiden, bohren, dübeln - all das entfällt“. Da sich die Spritzdämmung zudem vollkommen flexibel jedem Untergrund anpasst, lassen sich Hohlräume leicht vermeiden.

Weitere Informationen zur Spritzdämmung Ecosphere können per E-Mail an Franken Maxit angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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