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Dachsanierung: Einfach nur Anstreichen deckt sich nicht mit Ihrem Anspruch

(5.2.2004) Wir werden alle älter. Das gilt leider auch für Häuser und ebenso für das Dach. Fachmännisch verlegt schirmt es jahrzehntelang das Haus vor Wasser, Hitze, Kälte, Wind und Wetter ab. Die Zeit hinterlässt aber auch Spuren. Unabhängig vom Material - ob Schiefer, Faserzement, Dachziegel oder Dachsteine - setzen sich im Laufe der Jahre Schmutz, Flechten, Algen und Moose ab. Das hat ganz natürliche Ursachen und beeinträchtigt die Funktion und Lebensdauer der Dachdeckung in keiner Weise. Nicht selten jedoch ist die Optik des Hauses durch ein alt oder verschmutzt wirkendes Dach nachhaltig gestört. Über den rein optischen Anspruch hinaus ist mancher Hausbesitzer irgendwann mit der Farbe, der Form oder den Werkstoffen seines Daches nicht mehr glücklich.

In jüngster Zeit bieten Sanierungsbetriebe eine oft vordergründig kostengünstige Lösung an: Das Dachbeschichten von älteren Dächern. Sie wird nicht selten als Haustürgeschäft offeriert. Hier ist Vorsicht geboten. Denn einem soliden, intakten Dach kann durch eine Beschichtung massiver Schaden zugefügt werden.

Dachbeschichtung. Wenn Billiges richtig teuer wird

Heute sparen - morgen zahlen. Eine Dachbeschichtung von ältere Dächern hat gleich mehrere Haken. Schon beim Hochdruckreinigen kann gelöster Schmutz in die Falze der Dachpfannen eindringen. Unter Umständen leidet dadurch die Regensicherheit der Deckung. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnte zudem in einer Pressemitteilung vom 25.3.2003, dass eine Hochdruckreinigung die Oberfläche der Dachpfannen angreifen könne. Der Abfluss von Niederschlag würde eingeschränkt. Zudem drohe eine Durchfeuchtung des Dachraumes. Auf chemische Keulen zur Reinigung, z.B. Pestizide, sollten Sie schon aus Umweltschutzgründen verzichten.

Der nächste Schritt bei einer solchen "Sanierung" ist die chemische Beschichtung. Auch hier kann es Probleme geben. So werden entscheidende Stellen in den Falzen und im Überdeckungsbereich bei der nachträglichen Dachbeschichtung nie erreicht. Es bleibt einfach eine halbe Sache.

Bei den geringsten Bewegungen, beispielsweise durch thermische Einflüsse, reißt die Beschichtung der überdeckt verlegten Dachpfannen in Längs- und Querfugen wieder auf. Feuchtigkeit kann an diesen "Sollbruchstellen" die Beschichtung hinterwandern und zum Ablösen führen.

Eine Beschichtung hat eine ungewisse Zukunft. Das Gesamtbild des Daches ist dann wiederum gestört. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass der natürliche Feuchtigkeitsausgleich von Dachziegeln durch eine nachträgliche Beschichtung empfindlich gestört werden. Die Frostwiderstandsfähigkeit kann so nachhaltig beeinträchtigt werden.

Die clevere Alternative: Ein neues Dach

Qualität zahlt sich aus. Jahrzehntelang. Ein neu eingedecktes Dach steigert nachhaltig den Wert Ihrer Immobilie. Die heutige Qualität und die Oberflächeneigenschaften sind alten Materialien haushoch überlegen. Angesichts des Aufwandes für die Reinigung und Beschichtung einer Dachfläche bietet sich eine neue Deckung oder eine komplette Dachrenovierung anstatt einer Beschichtung an. Erst recht, wenn Sie bedenken, dass zu den Kosten für die Beschichtung noch die Kosten für das Gerüst, wenn es aus Gründen des Unfallschutzes vorgeschrieben ist, hinzuaddiert werden müssen.

Ein neues Dach mit der ganzen Vielfalt an modernen Formen und Farben bietet Ihnen bis zu 30 Jahre Materialgarantie (z.B. bei Braas) - Frostbeständigkeit eingeschlossen, gemäß besonderer Urkunde. Und Sie haben mit Sicherheit für Jahrzehnte mehr Freude an Ihrem neu eingedeckten Haus.

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