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Waschen statt Wischen: Wie das Toilettenpapier überflüssig wird

(18.11.2017) Die Römer wischten mit dem Finger; später tränkten sie kleine Schwämme in Salzwasser und befestigten sie an einem Stock. Im Mittelalter wurden Moos, Laub oder alte Lumpen bevorzugt; und wer wohlhabend war, griff zu Schafswolle. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts kennt man dann auch „Toilettenpapier“. Das Bidet wiederum ist eine Erfindung französischer Möbelbauer im späten 17. oder frühen 18. Jahrhundert. Während jedoch das „kleine Pferd“ aus der Mode kommt, gewinnt das Dusch-WCs zunehmend Freunde.


Während sich die einen beim Gedanken an Toiletten mit Dusch- und Föhnfunktion noch zurückhaltend zeigen, ist diese Art der Reinigung mit Wasser nach der Benutzung der Toilette in asiatischen Kulturen bereits ebenso selbstverständlich wie das Händewaschen: In Japan etwa beträgt ihr Anteil rund 80%. Aber auch in Europa - hier ist die Tendenz steigend in Richtung eines Anteils von fünf Prozent - kehren immer mehr Verbraucher alten Gewohnheiten den Rücken und verzichten auf Toilettenpapier.

Fernab der Norm: komfortabler und hygienischer als herkömmliche Toiletten

Im Vergleich zu herkömmlichen WCs gelten Dusch-WCs bei Anhängern als erheblich komfortabler und hygienischer. Denn nach dem Toilettengang schaffen kleine Duscharme und vielfältig einstellbare Strahlarten eine gründliche Reinigung durch warmes Wasser. Für den ganz persönlichen Komfort sorgen ferner eine Geruchsabsaugung und der Warmluftföhn.

Drüber hinaus sind Dusch-WCs nicht nur angenehmer im Gebrauch. Sie sind auch umweltfreundlicher, da das Toilettenpapier überflüssig wird. Des Weiteren kann auf Feuchttücher verzichtet werden, die somit auch nicht Abwasser- und Kläranlagen verstopfen können (siehe Bauletter vom 9.12.2016).

Weitere Informationen zu Dusch-WCs können per E-Mail an Grohe angefordert werden.

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