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Dach+Holz-Fazit: Rund 45.000 Messebesucher trafen auf 576 durchweg zufriedene Aussteller

(25.2.2018; Dach+Holz-Bericht) In diesem Jahr fand die Dach+Holz in Köln statt. Nach 4 Tagen bzw. 36 Stunden Messe gab es von Seiten der Besucher (92%) und der Aussteller (94%) in der abgefragten Gesamtbeurteilung beste Noten. Die gute Stimmung in den Gängen spiegelt sich ebenfalls in der allgemeinen Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung der Branche wider: 73% der befragten Besucher gehen von einem leichten bis starken Anstieg aus. Vor zwei Jahren, bei der Dach+Holz 2016 in Stuttgart, lag dieser Wert noch bei 64%.

Information über Neuheiten, persönliche Weiterbildung und Austausch mit Branchenkollegen waren die Top3-Gründe für den Messebesuch. Vier von fünf Besuchern sahen diese Ziele vollständig erfüllt. Für diesen hohen Zufriedenheitswert waren laut den befragten Besuchern ausschlaggebend ...

  • die Präsenz der Marktführer,
  • die Vollständigkeit des Angebots und
  • die Qualität der Vorträge auf dem Dach+Holz-Forum.

„Köln war vier Tage lang die Hochburg des Dachdecker-, Zimmerer- und Klempnerhandwerks. Wichtige Themen für die Branche wie Unfallprävention oder Digitalisierung bekamen hier für die Besucher angesichts der Vielzahl der gezeigten Produkte und Fachvorträge ein Gesicht mit klaren Konturen“, fasste Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, den Messeverlauf zusammen. „Schon vor der Veranstaltung hatte die diesjährige Dach+Holz International die Nationenwertung bei den Ausstellern gewonnen. 576 Firmen aus 35 Ländern nahmen teil, so viele wie noch nie. Angesichts dieser internationalen Produkttiefe erhielt jeder Besucher einen umfassenden Überblick, um seinen
Betrieb zukunftssicher aufzustellen.“

Impressionen vom ersten Messetag (© WWS Film BERLIN mit AK Baufachpresse-Kollege Eric Sturm)

Neben neuen Produkten bei Außenwandbekleidung, Dachdeckungen und Dachabdichtungen sowie Holzwerkstoffen und Holzfertigbau waren die täglichen Handwerkerrundgänge, das Vortragsspecial „Zukunft Dach“ am Mittwochnachmittag oder die Sonderschau „Absichern statt Abstürzen“ die Besuchermagnete. Die BG Bau hatte hier einen interaktiven Mitmachparcours aufgebaut, der einem zweistöckigen Dachaufbau mit Dachstuhl entsprach. Dachdecker, Zimmerer und Klempner konnten so bei echten Klettertouren neue Sicherheitssysteme ausprobieren. Zudem wurden Sicherheitstechnologien wie die Weltneuheit des ersten Anhängerkrans mit Personen- Sicherung oder Lifeline-Systeme vorgestellt.

Impressionen vom zweiten Messetag (© WWS Film BERLIN mit AK Baufachpresse-Kollege Eric Sturm)

Auch die beiden Trägerverbände der Messe, der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB, zogen ein positives Schlussfazit:

  • „Die Vielfalt der Weltleitmesse ist wirklich einmalig. Wichtig ist mir neben der Internationalität aber das Zusammenrücken der Gewerke. Denn nur wenn Dachdecker, Zimmerer und Klempner gemeinsam arbeiten, sich austauschen und Verständnis für die Belange der jeweils anderen entwickeln, können wir die Erwartungen unserer Kunden auch in Zukunft professionell erfüllen“, sagte Dirk Bollwerk, Präsident des ZVDH. „Zudem legen wir unser Augenmerk auf Nachwuchssicherung. Und dafür haben wir auf der Messe erstmalig Jugendbotschafter eingesetzt, die über So­cial-Media-Kanäle Schülern die vielfältigen Facetten unseres Gewerks näher bringen.“
  • Aus Sicht der deutschen und europäischen Zimmerer resümierte der Vorsitzende von Holzbau Deutschland, Peter Aicher: „Die Dach+Holz International wurde ihrem Ruf als wichtigste Messe für den Holzbau gerecht. Die zahlreichen interessierten Besucher machten den erkennbaren Boom im Holzbau deutlich. Themen wie Digitalisierung und Automation waren stark frequentierte Angebotsbereiche unserer Firmen und Leistungspartner. Dieser hohe Zuspruch zeigt den kontinuierlichen und ständigen Optimierungsprozess der Branche.“

Die nächste Dach+Holz International findet vom 28. bis 31. Januar 2020 in Stuttgart statt.

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