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BASF verkauft ihr Bauchemiegeschäft an Private-Equity-Unternehmen


  

(21.12.2019) BASF und eine Tochtergesellschaft des Private-Equity-Unternehmens Lone Star haben heute (21. Dezember) eine Vereinbarung zum Erwerb des Bauchemiegeschäfts von der BASF unterzeichnet. Der Kaufpreis ohne Berücksichtigung von Barmitteln und Finanzschulden beträgt 3,17 Mrd. Euro. Der Abschluss der Transaktion wird im dritten Quartal 2020 erwartet - vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.

Zur Erinnerung: 2006 hatte die BASF die Bauchemie-Sparte des früheren Spezial­chemie-Konzerns Degussa für 2,7 Mrd. Euro übernommen. Damit wurde auch PCI Augsburg in den BASF-Unternehmensbereich Construction Chemicals eingegliedert

„Unser Ziel war es, ein neues Zuhause für unser Bauchemiegeschäft zu finden, wo es sein volles Potenzial ausschöpfen kann“, erklärte Saori Dubourg, Mitglied des Vorstands der BASF SE und zuständig für das Bauchemiegeschäft, am Samstag-Morgen. „Unter dem Dach von Lone Star kann sich das Construction-Chemicals-Team mit einem branchenspezifischen Ansatz auf weiteres Wachstum konzentrieren.“

„Das BASF-Bauchemiegeschäft passt sehr gut zu unserem Portfolio und ergänzt unsere Investitionen in der Baustoffindustrie“, sagte Donald Quintin, President für Europa bei Lone Star. „Wir schätzen das branchenweit anerkannte Wissen und die Kompetenz der Bauchemie-Experten von BASF. Davon zeugt auch die Erfolgsbilanz ihrer innovativen Produkte und die vielversprechende Forschungspipeline. Wir freuen uns, gemeinsam eine wachstumsorientierte Geschäftsstrategie zu verfolgen.“

Mit mehr als 7.000 Mitarbeitern verfügt das BASF-Bauchemiegeschäft über Produktionsstätten und Vertriebsbüros in mehr als 60 Ländern und erzielte 2018 einen Umsatz von rund 2,5 Mrd. Euro.

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