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Armaturenhersteller Schell freut sich über erfolgreichstes Geschäftsjahr der Firmengeschichte


  

(8.5.2022) Mit ihren Produkten sieht sich die Schell GmbH & Co. KG offenbar gut aufgestellt, um die Nutzer- und Trinkwasserhygiene im (halb-)öffentlichen und gewerblichen Sanitärraum zu sichern. Dass das Portfolio mit berührungslosen Armaturen, wassersparenden Eckventilen und smartem Wassermanagement-System damit den Bedürfnissen der Menschen in der heutigen Zeit entspricht, demonstriert der Jahresumsatz 2021. Mit einer Wachstumsrate von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielte der Armaturenhersteller einen Umsatz von rund 132 Mio. Euro. „Wir haben ein überaus erfolgreiches Jahr hinter uns und das beste Umsatz-Ergebnis in unserer 90-jährigen Firmengeschichte erzielt“, berichtet Andrea Schell, Gesellschafterin und Geschäftsführerin Finanzen und Personal.

Umsatzzuwachs wegen Mengennachfrage

Vor allem im Bereich der berührungslosen Armaturen sowie der Eckventile ist das Unternehmen überproportional gewachsen und konnte seine Marktanteile ausbauen. Besonders dazu beigetragen hat das starke Wachstum von 20% in Asien und Südeuropa. Dort führten die langen Lockdown-Phasen 2020 zu einer vermehrten Nachfrage 2021. In Osteuropa betrug die Wachstumsrate 14% und in Westeuropa 10%. Leichte Umsatzrückgänge sind dagegen in Middle East zu verzeichnen. In Summe wies aber der Exportmarkt mit 13% eine ähnlich hohe Wachstumsrate auf wie das Inland mit 14%. In absoluten Zahlen entspricht das einem Umsatz von 74 Mio. Euro für das Inland und 58 Mio. Euro für das Ausland. Dabei ist die Umsatzsteigerung vor allem auf eine erhöhte Mengennachfrage zurückzuführen. So konnte der Absatz in Stück sogar um 23% gesteigert werden.

„Die Corona-Pandemie hat weltweit das Bewusstsein für Handwasch-Hygiene geschärft. Aber auch das Thema Trinkwasserhygiene rückte stärker in den Fokus. Denn bei längeren Schließzeiten von Gebäuden wie Schulen oder Büros kann Wasserstagnation zu einer kritischen Vermehrung von gefährlichen Bakterien wie Legionellen in den Trinkwasser-Installationen führen. Unsere berührungslosen Armaturen sowie intelligente Systemlösungen wie das Wassermanagement-System SWS und der Online-Service SMART.SWS unterstützen dabei, Nutzer, Gebäude und Investitionen zu schützen“, erklärt Andrea Schell die verstärkte Nachfrage nach Schell Produkten.

Wachstum und Re-Invest

Des Weiteren haben die gute europäische Geschäftslage in der Haus- und Gebäudetechnik sowie die im Vergleich zum Wettbewerb gute Lieferfähigkeit den Schell-Jah­res­umsatz positiv beeinflusst. „Wir haben klar von unserem Standort ‚Made in Germany‘ profitiert: Dank unserer beiden Produktionswerke in Olpe konnten wir die erhöhte Nachfrage nach unseren Produkten meist kurzfristig bedienen, daher überproportional zum Markt wachsen und Marktanteile gewinnen“, erwartet Frau Schell.

Große Teile der erwirtschafteten Gewinne reinvestieren die Gesellschafter in das Unternehmen. So hat der Armaturenhersteller 2021 die größte Einzelinvestition seiner Geschichte getätigt: „Mit einer neuen, modernen Montage- und Verpackungsanlage werden wir uns am Standort Olpe zukunftsweisend aufstellen, voraussichtlich Mitte des Jahres wird die Anlage in Betrieb gehen“, so Frau Schell. Neue Arbeitsplätze wurden geschaffen und die Mitarbeiter wurden über Sonderprämien für das gute Umsatzergebnis belohnt.

Für die Zukunft aufgestellt

Die weitere Entwicklung des Unternehmens sieht Frau Schell grundsätzlich optimistisch. „Allerdings ist es in diesen Zeiten schwierig, eine tragfähige Prognose abzugeben. Es gibt zu viele Faktoren, die Einfluss auf unser Unternehmen und den allgemeinen Markttrend haben können. So ist beispielsweise unser wichtigster Rohstoff Messing gegenüber 2020 um ca. 50 Prozent teurer geworden und dieser Trend setzt sich leider auch dieses Jahr fort. Natürlich werden wir unsere Preise weiterhin so fair wie möglich gestalten.“ Die Zukunft fest im Blick und flexibel agierend, ist bei Schell auch künftig mit neuen Produkten im Bereich Sanitärarmaturen und Wassermanagement zu rechnen. Dabei nutzt das Unternehmen Digitalisierung als Chance für die Weiterentwicklung von zukunftsorientierten Produkten, um einen Mehrwert für Kunden, Partner und die Gesellschaft zu bieten.

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