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Trendwende am Nadelschnittholzmarkt: Verbraucher müssen sich auf höhere Preise einstellen

(19.6.2002) Auf den europäischen Nadelschnittholzmärkten gibt es klare Tendenzen für eine konjunkturelle Erholung. Der Tiefpunkt ist - wie auf den Sitzungen der europäischen Sägewerksorganisation und des VDS-Forums im Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie kürzlich festgestellt werden konnte - überwunden.

Die aktuelle Entwicklung bei den Baugenehmigungen lässt zwar in Deutschland noch keine gravierende Verbesserung in diesem Jahr erwarten. Der Modernisierungsbereich gewinnt aber für den Holzabsatz zunehmend an Bedeutung und die Sägewerke konnten im ersten Quartal das hohe Exportniveau des Vorjahres insbesondere bei Hobelware noch erheblich ausweiten und damit den heimischen Markt entlasten.

Aufgrund der veränderten Marktsituation konnten die skandinavischen Produzenten bereits Preiserhöhungen zwischen 5 und 8 % erzielen. Die niedrigen Schnittholzbestände sind ein klares Indiz für die bereits vollzogene Preiswende.

Seit ca. 3 - 4 Wochen hat sich die Geschäftstätigkeit in Deutschland wesentlich verstärkt mit der Konsequenz verlängerter Lieferzeiten. Nachdem bereits im ersten Quartal Preiserhöhungen von ca. 5 Euro realisiert werden konnten, müssen sich die Abnehmer darauf einstellen, dass die Entwicklung in Skandinavien stärker auf den Inlandsmarkt durchschlägt und die Bemühungen der Sägeindustrie zur dringend notwendigen Verbesserung der Erlössituation unterstützen wird. Noch vor der Sommerpause ist mit weiteren Preiserhöhungen von 5 Euro zu rechnen.

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