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Holzpelletförderung in NRW läuft aus

Holzpelletförderung, Holzpelletheizung, Holzpellets, Holzpelletheizungen, Holzpelletsheizung, Holzhackschnitzelheizung, Holzpelletsheizungen, Holzhackschnitzelheizungen, Bioenergie, Holzhackschnitzel(31.5.2006) Heizen mit Holz ist inzwischen eine beliebte Alternative zur Öl- und Gasheizung. Bei Privatleuten, Unternehmen und Kommunen steht heimisches Holz als umweltfreundlicher Brennstoff hoch im Kurs. Damit habe die im Jahr 1998 in Nordrhein-Westfalen (NRW) gestartete Förderung von Holzpellet-Heizungen und Holzhackschnitzelanlagen ihr Ziel erreicht und läuft nun in dieser Form aus, da sich der Markt inzwischen alleine trage. Über 5.000 Anlagen zur energetischen Holznutzung wurden bisher vom Land NRW gefördert, davon allein im letzten Jahr rund 2.500. In den ersten Monaten 2006 haben sich sogar schon fast 6.000 Interessenten gemeldet. Die für das ganze Jahr zur Verfügung stehenden Fördermittel in Höhe von 5,3 Millionen sind damit bereits nach drei Monaten voll ausgeschöpft.

Fachverbände, Wirtschaftsvertreter und das Umweltministerium waren sich im Rahmen eines Workshop in Düsseldorf einig: Eine weitere Unterstützung des Landes ist nicht notwendig. "Die Förderung von Holzpellets- und Holzhackschnitzelanlagen war immer als Anschubfinanzierung gedacht. 40 Millionen Euro sind für die Errichtung von Anlagen mit einer Wärmeleistung von 300 Megawatt geflossen und haben eine jährliche Nachfrage von einer Million Kubikmeter Holz ausgelöst", so Umweltminister Eckhard Uhlenberg. "Unser Ziel haben wir damit erreicht, wie die enorme Nachfrage zeigt. Angesichts der hohen Wachstumsraten auf dem Bioenergiemarkt kann der Staat sich nun aus der Förderung zurückziehen. Der Markt läuft selbständig."

In Zukunft will Uhlenberg statt der Anlagen lieber die nachhaltige Versorgung mit dem Brennstoff Holz unterstützen. Beim Holzeinschlag im staatlichen wie privaten Wald sieht der Minister aufgrund der starken Nachfrage noch Potenzial, von dem Waldbesitzer und Holzbetriebe noch mehr als bisher profitieren können. Der Grossteil der Arbeitsplätze und Verkaufserlöse bleibt schließlich - anders als beim Öl - dabei in der Region.

Wer sich trotz ausgelaufener Förderung in NRW und der zunehmenden Feinstaub-Diskussion (siehe u.a. Beitrag "Holzheizungen dreckiger als alle Motoren" vom 4.5.2006) für Holzpellet-Heizungen interessiert, kann sich darüber in zwei neu aufgelegten Broschüren informieren:

  • "Holzpellets - Der Brennstoff der Zukunft" beantwortet Fragen rund um Rohstoff, Technik und Investitionskosten.
  • Im "Marktführer Holzpellets" präsentieren sich über 220 Installationsfachbetriebe, Kesselhersteller, Pelletproduzenten und Brennstoffhändler aus Nordrhein-Westfalen und stellen ihr Leistungsangebot vor.

Die Informationsbroschüren können kostenlos angefordert werden bei der:

Landesinitiative Zukunftsenergien NRW
Tel.: 02 11 – 45 66 – 692
Fax: 02 11 – 45 66 - 437
E-Mail: info@aktion-holzpellets.de

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