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WDVS: Preiswettbewerb macht schwarze Null beim Absatz zunichte

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(9.2.2017) Zwar wuchs 2016 die Nachfrage nach Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) in Deutschland wieder moderat, infolge des harten Preiswettbewerbs rutschten die Erlöse aber zum wiederholten Male ins Minus - das zeigen aktuelle Daten im Branchenradar Wärmedämm-Verbundsysteme in Deutschland 2016.

Auf den ersten Blick ist die Entwicklung durchaus erfreulich. Nicht zuletzt als Folge der vielen neuen Wohngebäude und einer Stabilisierung des Sanierungsgeschäftes schaffte der WDVS-Markt 2016 absatzseitig die Trendwende: Nach signifikanten Rückgängen von jeweils mehr als 3% in den beiden Jahren davor erzielte man laut Branchenradar zumindest eine schwarze Null (+0,5% gegenüber dem Vorjahr). Die Nachfrage stieg auf knapp 36,6 Mio. Quadratmeter.

Allerdings machte der zunehmend härter geführte Preiswettbewerb das zarte Pflänzchen des Aufschwungs auf der Erlösseite zunichte. Denn der Durchschnittspreis sank um 2,1% im Vergleich zu 2015 auf nunmehr 25,20 Euro/m² zu Herstellerpreisen. Folglich rutschten auch die Erlöse zum vierten Mal in Folge ins Minus. Insgesamt lagen die Herstellererlöse dem Branchenradar zufolge bei 921 Mio. Euro (-1,6% gegenüber 2015). Damit hat der Markt seit 2012 rund zwölf Prozent seines Volumens verloren.

Wärmedämm-Verbundsysteme 2013  2014  2015  2016 
Herstellerumsatz in Mio. Euro 1007,8  970,7  935,7  920,8 

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