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Initiative Ressourcenschonende Bauwirtschaft (IRBau) gegründet

(11.6.2017) Die „Initiative Ressourcenschonende Bauwirtschaft“ (IRBau) hat sich im Rahmen einer Konferenz am 31.5. in Berlin erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Inhaltlich ging es um ...

  • den Ausbau der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen, nach der Energieeffizienz das große Zukunftsthema für mehr Klimaschutz,
  • schadstofffreie Bauprodukte und
  • den effizienten Einsatz knapper Ressourcen.

Gründungsmitglieder der IRBau mit Staatssekretär J. Flasbarth (v.l.n.r.): T. Lauritzen, W. Lonsinger, S. Flamme, J. Flasbarth, A. Hillebrandt, A. v. Hagel, A. Rosen, R. Brunkhorst

Die Protagonisten nannten als wichtigen Beweggrund für die Gründung der IRB, dass Recycling im Baubereich noch viel zu wenig Beachtung fände. Jochen Flasbarth, Staatssekretär im BMUB, erläuterte die Rahmenbedingungen der deutschen Umweltpolitik beim Übergang zur modernen Kreislaufwirtschaft. Dazu verdeutlichte er auch den umfassenden Ansatz des deutschen Ressourceneffizienzprogramms. Er begrüßte die Gründung der IRBau und sagte die Unterstützung des Ministeriums zu.

Weitere Konferenz-Beiträge forderten ...

  • eine Strategie nachhaltiger Dekarbonisierung,
  • mehr Transparenz über die Zusammensetzung aller im Bauwesen verwendeten Stoffe und
  • einen „Gebäude-Rohstoff-Pass“.

Mehrfach wurde auch auf die Bedeutung von „Urban Mining“ hingewiesen, um künftig knappe Rohstoffe wie seltene Erden zurückzugewinnen. Dazu müssten auch Kreislauf-Lücken in der Bauwirtschaft geschlossen, neue Geschäftsmodelle entwickelt und Informationsdefizite beseitigt werden.

Gründungsmitglieder der IRBau sind ...

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