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Emporis Skyscraper Awards 2016: Deutschland ist auch mal dabei

(4.12.2017) Der Gewinner des Emporis Skyscraper Awards 2016 ist das VIA 57 West, ein spektakuläres Wohngebäude mitten in New York City, das auch den Internationalen Hochhaus Preis (IHP) 2016 gewonnen hat. 47 verschiedene einheimischen Pflanzenarten begrünen den Innenhof des Wolkenkratzers, der seinen Bewohnern einen tollen Blick auf den Hudson River bietet. Von den 709 exklusiven Luxuswohnungen wurden 36 zu kostengünstigen Mieten verlost.


VIA 57 West (Foto © Royce Douglas)

Der Gewinner wurde von einem internationalen Expertengremium aus fast 700 Wolkenkratzern ausgewählt, die 2016 fertiggestellt wurden und über eine Höhe von mindestens 100 Metern verfügen. Emporis vergibt den Award in diesem Jahr bereits zum 17. Mal.

Das pyramidenförmige Gewinnergebäude, entworfen vom dem dänischen Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG), wurde aufgrund seiner extravaganten und einzigartigen Form ausgewählt: „Es ist beeindruckend, wie die Architekten eine vollkommen neue Form für einen Wolkenkratzer erfunden haben“, urteilt eines der Jurymitglieder, "Selbst in der beeindruckenden Skyline von New York sticht dieses Gebäude als eine Besonderheit heraus", schwärmt ein weiteres Jurymitglied.

Emporis Skyscraper Award 2016
# Gebäudename Ort Höhe Etagen Architekt(en) Foto©
1. VIA 57 West New York City 142 m 34 Bjarke Ingels Group (BIG), Schuman, Lichtenstein, Claman & Efron Royce Douglas
2. Torre Reforma Mexico City 245 m 57 LBR&A Architectos Alfonso Merchand
3. Oasia Hotel Downtown Singapur 190 m 27 WOHA Architects Pte. Ltd. K. Kopter WOHA
4. MahaNakhon Bangkok 314 m 77 Buro Ole Scheeren Group through HLS Alexander Roan
5. Elbphilharmonie Hamburg 110 m 25 Herzog & de Meuron, Kallmorgen & Partner, Hohler+Partner Architekten und Ingenieure Tim
Bindels
6. 56 Leonard Street New York City 250 m 57 Herzog & de Meuron, Costas Kondylis & Partners LLP Architects Matt
Clarke
7. Guangzhou CTF Finance Centre Guangzhou, China 530 m 111 Kohn Pedersen Fox Associates, DLN Architects & Engineers, Guangzhou Design Institute Tim
Griffith
8. The L Tower Toronto 205 m 59 Studio Daniel Libeskind, Page + Steele / IBI Group Architects Edvard Mahnic
9. Beijing Greenland Dawangjing Tower Peking 260 m 55 Skidmore, Owings & Merrill LLP Lv Hengzong
10. Sumitomo Fudosan Roppongi Grand Tower Tokio 240 m 43 Nikken Sekkei Ltd. Oscar
Hirata

Auf dem zweiten Platz landete in diesem Jahr Torre Reforma aus Mexico City. Mit einer Höhe von knapp 245 Metern ist es derzeit Mexico Citys höchstes Gebäude und die höchste freistehende Betonstruktur der Welt. Die Expertenjury lobte hier vor allem seine nachhaltige Bauweise. Der Wolkenkratzer besteht an zwei Seiten aus massiven Betonfassaden, die das Gebäude vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und somit den Energieverbrauch erheblich reduzieren:


Mexico City ist für seine hohe seismische Aktivität bekannt. Dank der dreieckigen Form des Torre Reforma und mit Hilfe der neusten Ingenieurskunst soll das Gebäude in den nächsten 2.500 Jahren jedem noch so starken Erdbeben widerstehen können.

Der dritte Platz geht an das Oasia Hotel Downtown in Singapur. Dieses Projekt sticht besonders durch seine leuchtende rote Fassade mit zahlreichen Pflanzen hervor (Bild rechts). Insgesamt ist das Gebäude mit 21 verschiedenen Arten von Kletterpflanzen bepflanzt, die die Fassade ganzjährig in ein kleines Biotop verwandeln. Zusätzlich bietet das Oasia Hotel Downtown noch vier offene Dachgärten, die für ein hervorragendes Raumklima im Gebäude sorgen.

In diesem Jahr dominieren Wolkenkratzer aus den asiatischen Ländern die Top 10. Allerdings hat New York den begehrten Preis nun schon zum vierten Mal erhalten. Auch der erste Award im Jahre 2000 ging an die Stadt, die als Geburtsort der Hochhausarchitektur gilt.

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