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Wenn das Wasser plötzlich hart ist...

(3.12.2020) Wenn der Härtegrad des Trinkwassers vom Wasserversorger hochgesetzt wird - so beispielsweise Mitte Mai 2020 geschehen in den Kaltennordheimer Ortsteilen Kaltenwestheim und Kaltensundheim im Landkreis Schmalkhalden-Meiningen in Thü­rin­gen -, helfen Wasserenthärter aus dem Verkalkungsdilemma.

Was war geschehen? Mit der Neustrukturierung der Trinkwasserversorgung und der damit einhergegangenen Umstellung auf die Karstquelle Breitenborn war eine gravierende Änderung der Wasserqualität verbunden: Aufgrund des Dolomitgesteins in der Quellregion befinden sich nun mehr Kalzium- und Magnesum-Ionen im Wasser - wodurch es jetzt deutlich härter ist als zuvor. Der Gehalt von Kalziumkarbonat im örtlichen Trinkwasser stieg von 1,24 Millimol pro Liter (mmol/L) auf 3,14 mmol/L, was einer Änderung von 7° deutscher Härte (dH) auf etwa 18° dH entspricht. Da viele der betroffenen Bewohner aber nicht auf die lieb gewonnenen Vorteile von weichem Trinkwasser verzichten wollten, entschieden sie sich jeweils für die Montage eines Was­ser­enthärters - beispielsweise eines Braukmann KaltecSoft KS10S-30 von Resideo.

Zur Erinnerung: Auch wenn hartes Trinkwasser nicht gesundheitsschädlich ist, bringt es in seiner weichen Form doch einige Vorteile für den Endverbraucher mit sich: Hartes Wasser bildet insbesondere beim Erwärmen durch das enthaltene Kalziumkarbonat feste Kalkablagerungen in den Rohrleitungen sowie auf Armaturen und Haushaltsgeräten. Durch entkalktes Wasser werden also ...

  • Sanitärtechnik und Armaturen vor Ablagerungen geschützt und so ihre Lebensdauer verlängert,
  • der Energieeinsatz verringert, weil sich z.B. am Wärmetauscher weniger bis keine Ablagerungen festsetzen, und
  • der Waschpulververbrauch reduziert.

Eine einfache und effektive Lösung bei hartem Wasser aus der Leitung: Eine Entkalkung mit Hilfe von speziellen Geräten direkt im Hauswassernetz.

Mengengesteuerte Wasserenthärtung


Foto © Resideo
  

Der Wasserenthärter Braukmann KaltecSoft KS10S-30 basiert auf der bewährten Ionenaustauschtechnologie: Fließt unbehandeltes, hartes Wasser durch das Gerät, werden die härtebildenden Kalziumionen im Harzbett zurückgehalten und dafür zwei Natriumionen freigesetzt – das Wasser wird enthärtet bzw. entkalkt. Dabei verbraucht sich die Kapazität des Enthärters bedarfsgerecht, abhängig vom tatsächlichen Wasserverbrauch. Im Rahmen der Regeneration wird die Enthärterkapazität nach dem Prinzip der Proportionalbesalzung wieder aufgefüllt: Es wird so nur genau so viel Salz verwendet, wie auch verbraucht wurde. Diese mengengesteuerte Regeneration ermöglicht einen minimalen Verbrauch an Trinkwasser und Salz.

Wasserenthärter lassen sich in der Regel unkompliziert auch nachträglich einbauen: Nachdem die Rohrleitung gespült wurde, wird das Gerät direkt nach dem Feinfilter installiert. Dabei gilt es, die Durchflussrichtung zu beachten sowie spannungs- und biegemomentfrei zu arbeiten. Mit Blick auf den freien Auslauf können dann die Anschlüsse am Enthärtungsgerät hergestellt und der Abwasserschlauch am Ablaufanschluss angeschlossen werden. Danach werden im Rahmen der Inbetriebnahme die Uhrzeit, die Rohwasserhärte und die Regenerationszeit programmiert.

Wichtig ist, dass der Einbauort frostsicher sowie vor starker Hitze geschützt ist. Ebenso müssen sich in unmittelbarer Nähe zum Wasserenthärter ein separater Netzanschluss sowie ein Ablauf befinden.

Weitere Informationen zu Braukmann KaltecSoft-Wasserenthärtern können per E-Mail an Resideo angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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