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Oknoplast 2021 überdurchschnittlich gewachsen


  

(10.7.2022) Mit ihren vier Marken Oknoplast, Aluhaus, WnD und Hermet 10 blickt die polnische Oknoplast Gruppe auf ein überdurchschnittliches Wachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 zurück. Der Gruppenumsatz erreichte gut 300 Mio. Euro und lag damit 30,4% über dem Vorjahreswert. Auch Umsatz und Marktanteile im deutschen Markt für Kunststofffenster und Türen sind weiter gewachsen. Damit hat das Unternehmen seine starke Position als einer der größten Hersteller für Fenster und Türen aus Kunststoff und Aluminium in Europa behauptet und sogar ausgebaut. Darüber hinaus hat Oknoplast die digitale Transformation vorangetrieben, Prozesse optimiert und die Kontakte zu Kunden und Fachhändlern gefestigt.

Dies gilt besonders auch für die Aktivitäten im europäischen Ausland. Seit Jahren weist Oknoplast eine Exportquote von rund 75% aus. Den stärksten Anteil daran haben Frankreich, Italien und Deutschland - hier entwickeln sich die Marktanteile besonders erfreulich. Weitere Länder in Europa sollen ausgebaut werden. Das Unternehmen liefert aktuell in 19 Länder weltweit. 2021 sind vier neue Länder dazugekommen - siehe dazu auch Beitrag „Oknoplast Gruppe übernimmt spanischen Marktführer“ vom 4.2.2021. Auch die Anzahl der Fachhandelspartner wuchs weltweit auf 3500, ein Plus von 500 Partnern in nur einem Jahr.

Foto © Oknoplast 

„Dass wir trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise im Jahr 2021 ein Wachstum erreichen konnten, liegt einerseits an der Akquisition der Ampuero-Gruppe und ganz sicher an dem weiterhin bestehenden Bauboom in der Branche,“ konstatiert Jens Eberhard, Geschäftsführer von Oknoplast Deutschland. „Angesichts der stark belasteten Lieferketten, dem Rohstoffmangel und den sich dadurch ständig erhöhenden Preisen, ist für uns Thema Nummer eins die Lieferfähigkeit. Die Erwartungen unserer Kunden an einen der größten Hersteller für Fenster und Türen in Europa sind hoch.“

Oknoplast blickt trotz dieser Herausforderungen optimistisch in die Zukunft. Gemeinsam mit den Partnern vor Ort hat das Unternehmen Maßnahmen zur Verkaufsförderung für die Marken Oknoplast und Aluhaus initiiert und unterstützt. So soll beispielsweise die RC3-Zertifizierung für die Aluhaus Elite Haustüren ein starkes Argument für Investitionsentscheidungen der Bauherren (siehe Beitrag vom 27.10.2021) sein, ebenso wie die Auszeichnung aller Oknoplast-Systeme mit der silbernen ift-Plakette.

Für das laufende Geschäftsjahr sieht sich Oknoplast gut aufgestellt. Bei ALUHAUS wird es noch in diesem Jahr eine Erweiterung der Modelltüren-Serien Elite 90 und Elite Comfort 75 mit klassischen Füllungsmodellen geben. Für das Economy-Segment ist ebenfalls eine neue Modellreihe geplant. Die Fensterbausparte Oknoplast legt derzeit den Fokus auf Neubau und vor allem die energetische Sanierung und führt dafür ein neues Fenstersystem ein.

Auch im Bereich der Weiterentwicklung des Unternehmens werden Anstrengungen unternommen. An erster Stelle stehen für das Unternehmen Aktivitäten gegen den Fachkräftemangel. „Wir eröffnen Fachkräften und Quereinsteigern Perspektiven als Bauelementetechniker,“ betonte Jens Eberhard. Damit positioniert sich Oknoplast nicht nur im Ausbildungsbereich, sondern setzt auch auf motivierte Fachkräfte aus verwandten Branchen.

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