Recht und Gesetz: Immobilienkauf und Immobilienrecht
Achten Sie auf das Veröffentlichungsdatum des jeweiligen Beitrages - speziell bei den zitierten Urteilen! Denn diese könnten jederzeit durch neuere Entscheidungen obsolet sein.
Notarkammer warnt: Risiko Baugemeinschaft (23.1.2012)
Um die Kosten für den Bauträger zu sparen, entschließen sich
vermehrt Bauwillige, die Bauplanung und Bauerrichtung selbst zu beauftragen und
sich hierfür mit Gleichgesinnten zu einer Baugemeinschaft zusammen zu schließen.
Damit dann der Traum von den eigenen vier Wänden nicht zum Alptraum wird, sollte
rechtzeitig auch rechtlicher Rat eingeholt werden. weiter lesen
Änderungen zum Immobilienjahr 2012 (11.12.2011)
Das Jahr 2012 bringt für heutige und künftige Immobilieneigentümer
einige Veränderungen. Der Baugeldvermittler Enderlein aus Bielefeld hat die
wichtigsten Neuerungen zusammengefasst. weiter lesen
Vergebliche Aufwendungen für den Immobilienkauf sind keine Werbungskosten (25.7.2011)
Wer eine Immobilie vermietet oder verpachtet, der kann einen großen
Teil der dabei entstehenden Auslagen als Werbungskosten geltend machen. Das ist
insbesondere dann ein finanzieller Trost, wenn sich die Geschäftsidee als nicht
so erfolgreich erweist wie ursprünglich gedacht. weiter lesen
Über 200 kostenlose VOB-Musterbriefe bei bauprofessor.de (17.7.2011)
Mustervorlagen für den Schriftverkehr am Bau erfreuen sich großer
Beliebtheit. Über 200 solcher VOB-Musterbriefe gibt es jetzt kostenlos zum
Download bei der Bau-Suchmaschine bauprofessor.de der Weimarer f:data GmbH. weiter lesen
ARGE Baurecht rät: Abschlagszahlungen nicht vorzeitig annehmen (26.4.2011)
"Abschlagszahlungen
gehören zum Alltag im Bauwesen. Deshalb sind sie auch immer wieder Gegenstand
gerichtlicher Auseinandersetzungen und führen zu neuen Urteilen, die die
Baubeteiligten beachten sollten. So machen sich beispielsweise Bauträger und
Investoren schadenersatzpflichtig, wenn sie vorzeitig Abschlagszahlungen
annehmen", erläutert Baufachanwalt Olaf Jaeger, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft
für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV). weiter lesen
Sind Instandhaltungsrücklagen steuermindernd? (3.1.2011)
In
Wohnungseigentümergemeinschaften wird von den Mitgliedern in der Regel eine so
genannte Instandhaltungsrücklage eingefordert. Von diesem Geld werden
Reparaturen am Gemeinschaftseigentum finanziert. Doch wann genau kann der
einzelne Eigentümer diese Ausgaben steuerlich geltend machen? Sofort oder erst
später? Nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ist das erst
dann möglich, wenn die Summe tatsächlich für Handwerkerarbeiten ausgegeben
worden ist (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen IX B 124/08). weiter lesen
Hauskauf: Gekauft wie besehen (18.7.2010)
Kaum
ist die Familie in ihren Altbau eingezogen, entdeckt sie die ersten Mängel und
fragt sich: Muss die nicht der Verkäufer in Ordnung bringen? Nein, erläutert der
Verband Privater Bauherren (VPB), nicht wenn im Kaufvertrag die
Gewährleistungsansprüche wirksam ausgeschlossen wurden. Ist dies der Fall, dann
muss der Verkäufer die Mängel nicht in Ordnung bringen. Formulierungen wie
"gekauft wie besehen" deuten darauf hin. Eine Gewährleistung für etwaige Mängel
gibt es dann nicht. weiter lesen
DIN-Vorschriften zum Zeitpunkt der Errichtung maßgeblich (11.7.2010)
Wenn
bei der Errichtung eines Wohngebäudes die gültigen DIN-Vorschriften für den
Schallschutz eingehalten wurden, kann ein Mieter keinen darüber hinausgehenden
Schallschutz verlangen. Mit diesem Urteil (Az. VIII ZR 85/09) hat der
Bundesgerichtshof (BGH) das Mietminderungsbegehren eines Mieters abgewiesen. weiter lesen
Kein kostenloser Widerruf von Fertighaus-Verträgen (4.4.2006)
Ein Vertrag, in dem sich ein Unternehmer zur Lieferung und Errichtung eines Ausbauhauses gegen Teilzahlungen verpflichtet, ist ein Werkvertrag. Ein Verbraucher kann einen solchen Vertrag weder nach den Bestimmungen über die Ratenlieferungsverträge noch nach den Vorschriften über Teilzahlungsgeschäfte widerrufen. weiter lesen
EuGH entscheidet zu Gunsten der Anleger von "Schrottimmobilien" (26.10.2005)
Die Zweite Kammer des Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg fällte am 26.10.2005 eine Entscheidung mit großer Tragweite für alle Bürger, die in den letzten Jahren ein Darlehen zur Finanzierung einer Immobilie oder eines Immobilien-Fonds abgeschlossen haben. weiter lesen
VPB rät Bauherren (20.9.2005)
Es ist ein Skandal, wie manche Wohnflächenberechnungen aussehen. Thomas Penningh, Bausachverständiger und Vorstandsmitglied des Verbands Privater Bauherrn (VPB), weiß, wovon er redet. "Seit einiger Zeit beobachten wir immer dreistere Versuche, Bauherren und Immobilienkäufer bei der Wohnflächenberechnung zu betrügen". Ziemlich kaltschnäuzig würden Balkone, Treppen, Loggien und unbeheizte Wintergärten, Dachgeschosse, sogar Garagen und Abstellräume komplett zur Wohnfläche hinzu addiert, um höhere Verkaufserlöse zu erzielen. weiter lesen
Feuchter Keller kein Grund für Auflösung eines Kaufvertrages (22.8.2003)
Bei einem Haftungsausschluss im Kaufvertrag für
ein Haus ist ein erkennbar feuchter Keller kein Grund für die spätere
Rückabwicklung des Geschäftes. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg entschieden und damit dem Verkäufer Recht gegeben. Die Käufer eines Reihenhauses (Baujahr 1965) im Landkreis Osnabrück wollten ihr Geld zurück, als bei starken Regenfällen Wasser in den Keller eindrang. weiter lesen
Notar muss bei Grundstückskauf auf Risiken (8.2.2003)
Bei der Abwicklung eines Grundstückskaufs gehört es zu den Aufgaben des Notars, die Beteiligten vor Risiken zu bewahren oder sie hierüber aufzuklären. So muss er sicherstellen, dass der Käufer nach Zahlung des Kaufpreises lastenfreies Eigentum erhält. Wie Wüstenrot mitteilt, ist es dazu in der Regel erforderlich, dass aus dem Kaufpreis zunächst etwaige Schulden des Verkäufers abgelöst werden, die am Kaufobjekt durch Grundpfandrechte gesichert sind. weiter lesen
Urteil: Gewährleistungsausschluss auch bei Kauf eines alten Hauses (9.5.2002)
Auch beim Kauf einer Altimmobilie ist ein genereller
Gewährleistungsausschluss zulässig. Der Käufer hat selbst dann keinen Anspruch auf Schadensersatz, wenn das Haus wegen Baufälligkeit bereits kurz nach dem Kauf abgerissen werden muss - so entschied das Koblenzer Oberlandesgericht (OLG). weiter lesen
Kaufvertrag komplett ungültig, weil zugesicherte Garage fehlte (6.10.2001)
Bei Immobilien-Kaufverträgen gilt häufig das Prinzip "Alles
oder nichts". Das heißt: Wenn wichtige, zugesicherte Bestandteile nicht erbracht werden können, dann ist der komplette Vertrag anfechtbar. weiter lesen
