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Holzbau Deutschland veröffentlicht Lagebericht 2013

(1.7.2013) Das größte Betätigungsfeld der Zimmerer bleibt die Modernisierung von Gebäuden im Auftrag privater Bauherren. Allerdings profitiert der deutsche Holzbau auch von wachsen­der Neubautätigkeit - auch im Bereich des mehrgeschossigen Wohnungsbaus in Holzbauweise. Das teilte die Berufsorganisa­tion Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes anlässlich der Veröffentlichung des Lageberichts 2013 mit.

Insgesamt zeigt sich der deutsche Holzbau optimistisch. Die Umsatzzuwächse haben sich nach den zwei Ausnahmejahren 2010 (8,9%) und 2011 (12,2%) dank der Konjunkturpakete und der Finanzkrise wieder im guten Bereich eingependelt. In Summe erwirtschaftete das deutsche Zimmerer- und Holzbau­gewerbe im vergangenen Jahr gemäß einer Hochrechnung mit 11.174 Betrieben und fast 62.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 6,2 Mrd. Euro.

Umsatz der Betriebe (in Klammern: Vergleich zum Vorjahr)

Quelle: Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen für 2012 - 2013

Das Zimmererhandwerk hat auch stark steigende Lehrlingszahlen zu verzeichnen. „Der Zimmerer gehört zu den Top-Bauberufen. Der nachhaltige und nachwachsende Bau- und Rohstoff kommt uns zugute. Das Holz und seine Vielfältigkeit beim Bauen sind für viele ausschlaggebend, unseren Beruf zu erlernen. Denn der Holzbau verbindet Kreati­vität mit innovativer Bauweise. Zimmerer ist ein High-Tech-Beruf geworden, bei dem aber auch weiterhin handwerkliche Arbeit gefordert ist. Das fasziniert junge Leute ebenso wie die Tatsache, dass wir heute Häuser bauen, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen“, so Ullrich Huth, Vorsitzender von Holzbau Deutschland, anläss­lich der Veröffentlichung des Lageberichts.

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