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Bundeswettbewerb „HolzbauPlus 2022/2023“ ausgelobt

(18.4.2022) Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zur sechsten Ausgabe des Bundeswettbewerbs HolzbauPlus aufgerufen. Der Schwerpunkt des Bauherrenwettbewerbs zum klimafreundlichen Einsatz nachwachsender Bau- und Dämmstoffe liegt diesmal auf dem Bauen und Sanieren im Bestand. Außerdem wird es einen studentischen Ideenwettbewerb zum seriellen Wohnungsbau geben.

Einen der Hauptpreise wird es für die „Sanierung, Umnutzung und Revitalisierung von Bestandsgebäuden“ geben. Das Sanieren mit nachwachsenden Bau- und Dämmstoffen verspricht nicht nur klimafreundliches Wohnen, sondern reduziert zugleich Bodenversiegelung und Rohstoffverbrauch. Einen zweiten Hauptpreis will die Fach-Jury in der Kategorie „Neubau in Holz“ verleihen.

Der Erweiterungsneubau der Firma elobau in Baden-Württemberg gehörte zu den Preisträgern des HolzbauPlus-Wettbewerbs 2020. (Foto © f64 architekten) 

„Egal ob Neu- und Umbau oder Sanierung von Gebäuden - es führt kein Weg daran vorbei, alle Möglichkeiten der CO₂-Bindung konsequent auszuschöpfen, um Klimaneutralität zu erreichen. Bau- und Dämmmaterialien aus Holz und nachwachsenden Rohstoffen sind unverzichtbarer Teil der Lösung, denn sie sind eine langfristige Kohlenstoffsenke und können das Klima über Generationen hinweg entlasten. Gerade im Bausektor gilt es, den ökologischen Fußabdruck deutlich zu senken. Die von uns prämierten Wohn- und Geschäftsgebäude sollen zeigen, wie von der Planung über die Umsetzung bis zur Nutzung komplett nachhaltig agiert werden kann. Das schließt die Energiegewinnung aus erneuerbaren Ressourcen ein“, so Bundesminister Cem Özdemir anlässlich der Auslobung.

Sonderpreise sind in den Kategorien „Urbane Verdichtung“ und „Recyclingkonzepte mit Naturbaustoffen“ vorgesehen. Im „Studentischen Ideenwettbewerb: Klimafreundlicher serieller Wohnungsbau“ werden die besten Arbeiten Studierender zum verdichtenden städtischen Holzbau und zum klimafreundlichen seriellen Wohnungsbau prämiert.

Das Bundesministerium stellt insgesamt 50.000 Euro für die Preisträger bereit. Bewerbungen nimmt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) bis zum 28. Oktober 2022 entgegen.

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