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Symposium „Urbaner Holzbau“ am 13./14. Juni 2013 in Stuttgart

(29.4.2013) Wohnungsnot und kaum bezahlbare Mieten in Bal­lungszentren, Nachverdichtung und Nachhaltigkeitszenarien ganzer Quartiere, stadtbürgerliche Beteiligung und neuerdings mehrgeschossige Holzbauten - Themen wie diese stehen auf der Agenda des Symposiums „Urbaner Holzbau“ am 13. und 14. Juni 2013 in Stuttgart.

Die interdisziplinär besetzte Tagung unter Leitung von Prof. Peter Cheret, Institut für Baukonstruktion und Entwerfen der Universität Stuttgart, will neben neuen Forschungsergebnissen den Stand der Technik im Holzbau, die Aspekte Stadtentwick­lung und -soziologie sowie beispielhafte Architekturen themati­sieren.

Die Veranstalter möchten nicht nur für das Land Baden-Würt­temberg aufzeigen, dass sich der archaische Baustoff Holz in den letzten Jahren zu einem nahezu neuen Material entwickelt hat. Holz kann Antworten auf Fragen nach Nachhaltigkeit ge­ben - vom persönlichen Umgang mit knappen Ressourcen bis zur Lebensqualität in unserer unmittelbaren Umgebung.


Bild aus dem Baulinks-Beitrag „IBA Hamburg: Woodcube als 'modernstes Holzhochhaus der Welt' vorgestellt“ vom 27.12.2012

Im Einfamilienhausbereich seit Jahrzehnten etabliert, ist der nachwachsende Rohstoff auch im mehrgeschossigen Wohnungs- und Objektbau längst über den Exotenstatus hinaus. Technisch betrachtet ist Holz ein mit Cellulosefasern bewehrter Verbundbau­stoff mit großem Hohlraumanteil und deswegen das tragfähigste aller wärmedämmen­den Materialien. Bei gleicher Tragfähigkeit ist es wesentlich leichter als Stahl und hat annähernd die gleiche Druckfestigkeit wie Beton, kann im Gegensatz zu diesem aber auch Zugkräfte aufnehmen. Neue baurechtliche und technische Rahmenbedingungen flexibilisieren diesen modernen Baustoff - ob in homogener oder Hybridbauweise.


aus dem Beitrag „Erster LifeCycle Tower wird als LCT ONE Realität“ vom 15.8.2011 (vergrößern)
  

Im Kontext von Klimaschutz, Energieeffizienz und einem dyna­mischen Wandel der europäischen Stadt beleuchtet das Sym­posium Ziele, Wege sowie Instrumente der weiteren Entwick­lung und trägt so zur dringend notwendigen Diskusission über städtebauliche Leitbilder bei.

Die Veranstaltung wendet sich an Entscheidungsträger in kom­munalen Verwaltungen, Architekten, Ingenieure, Stadtplaner, Soziologen, Unternehmen der Holz- und Bauwirtschaft, Inves­toren, Wohnungswirtschaftler und Studierende. Sie ist von der Architektenkammer Baden-Württemberg und der Ingenieurkam­mer Baden-Württemberg als Fortbildung anerkannt. Die Teil­nahme kostet 80,00 Euro (ermäßigt für Studierende 40,00 Eu­ro). In diesem Betrag enthalten sind Eintritt zu den Vorträgen, Verpflegung an beiden Tagen und ein Exemplar „Urbaner Holzbau - Chancen und Po­tenziale für die Stadt“.

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